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Interessen von internationalen Studierenden dürfen nicht außer Acht gelassen werden

CRI  |  
30.05.2025

Die US-Regierung hat der Harvard-Universität vor einer Woche die Zulassung im Rahmen des Studenten- und Austauschprogramms (SEVP) entzogen. Damit ist Harvard die Aufnahme neuer internationaler Studenten untersagt. US-Präsident Donald Trump drohte der Universität außerdem damit, ihr keine neuen Zuschüsse mehr zu gewähren.

Obwohl das Verbot vorerst ausgesetzt wurde, übt das Weiße Haus weiterhin Druck auf Harvard aus, die Namen und Nationalitäten aller internationalen Studierenden zur weiteren Überprüfung bereitzustellen. Statistiken zufolge machen die fast 6.800 internationalen Studierenden, unter denen sich nun Panik ausbreitet, mehr als 27 Prozent der Harvard-Studentenschaft aus.

Noch besorgniserregender ist, dass die US-Regierung die Möglichkeit ähnlicher Maßnahmen gegen andere Universitäten angedeutet hat. „The Washington Post“ schrieb in einem Kommentar, mit den administrativen Eingriffen wolle die Trump-Regierung nun „die Bildung politisieren“.

Bildung darf nicht politisiert werden und die Interessen der internationalen Studentenschaft dürfen nicht außer Acht gelassen werden.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Interessen,internationale Studierende,Harvard