Ehemalige neuseeländische Premierministerin: Chinas Entwicklung ist bemerkenswertes Ereignis letzter Jahrhunderte

Die Entwicklung Chinas sei „eines der bemerkenswerten Ereignisse“ der letzten Jahrhunderte. Dies sagte Jenny Shipley, die ehemalige Premierministerin Neuseelands, in einem exklusiven Interview mit CCTV, das am Freitag ausgestrahlt wurde.
In dem Interview würdigte Shipley auch Chinas wachsenden globalen Einfluss sowie seinen kontinuierlichen Beitrag zur Offenheit und wissenschaftlich-technologischen Innovationen.
Die ehemalige Premierministerin Neuseelands hatte China Ende März besucht, um an der Jahrestagung des Boao-Asienforums in der südchinesischen Provinz Hainan teilzunehmen.
Jenny Shipley, die auch ein langjähriges Mitglied des Beratungsausschusses des Boao-Asienforums ist, erklärte in Bezug auf das Thema des diesjährigen Forums „Asien in einer sich verändernden Welt: Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Zukunft“, Asien sei der Ort, an dem die meisten Veranstaltungen stattfänden. Es gebe derzeit einige große internationale Störungen. Aber es sei ein Moment, vernünftig zu bleiben. Das Boao-Asienforum habe versucht, zu entdecken, wie Zusammenarbeit einen Unterschied machen könne, zum Beispiel, wie man die Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP) nutzen, die Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) wiederbeleben oder China dem Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership (CPTPP) beitreten lassen könne sowie andere Möglichkeiten, die den Handel und den Wohlstand in der Region weiterhin förderten, was sehr konstruktiv sei.
Die ehemalige neuseeländische Premierministerin betonte zudem das Innovationsmomentum Chinas und nannte Fortschritte in den Bereichen Elektrofahrzeuge, Künstliche Intelligenz und einheimische Technologien Chinas, wie das Sprachmodell DeepSeek. Diese zeigten die nachhaltige Innovationskraft Chinas und bewiesen kontinuierlich, dass China an der Spitze der Innovationen stehe. Die Entwicklungen in der Automobilbranche, bei KI und DeepSeek seien alle sehr bedeutend.
Der Fortschritt Chinas bei der technologischen Selbstständigkeit habe die globalen Technologieoptionen erweitert und stelle eine ermutigende Entwicklung für die Branche dar, so Shipley weiter. Sie habe DeepSeek genutzt. Dennoch sei es noch zu früh, ein Urteil darüber zu fällen. Aber sie schätze es, dass man verschiedene KI-Optionen habe. Es sei in diesem Moment sehr wichtig, dass China zeigen könne, dass es nicht von der Technologie anderer abhängig sei. China zeige weiterhin seine Innovationskraft, nicht nur durch DeepSeek. Das sei schon seit einiger Zeit so, was der Welt einen Impuls gegeben habe. China sei nicht von den Störungen beunruhigt worden. Dies sei eine sehr positive Haltung.













