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Mehrere Länder lehnen höhere US-Zölle auf Stahl- und Aluminium-Produkte ab

CRI  |  
05.06.2025

Mehrere Länder haben die von den USA angekündigten höheren Zölle auf Stahl- und Aluminium-Produkte abgelehnt.

Das Büro des kanadischen Ministerpräsidenten erklärte, die Erhebung höherer Stahl- und Aluminium-Zölle durch die USA sei „illegal und unvernünftig“. Die kanadische Regierung sei dabei, Verhandlungen mit den USA zu führen, um diese und andere Zölle aufzuheben.

Der EU-Kommissar für Handel und wirtschaftliche Sicherheit, Maroš Šefčovič, erklärte am Mittwoch in Paris, die EU habe diesbezüglich mit dem US-Handelsbeauftragten Diskussionen geführt. Die Handlungsweise der USA komme den europäisch-amerikanischen Verhandlungen nicht zugute. Falls alle Bemühungen misslängen, „ist die EU bereit, ihre eigenen Interessen zu verteidigen und die Handelsbeziehungen mit größten Anstrengungen wieder auszubalancieren“.

Das Weiße Haus hatte am Mittwoch angekündigt, die Zölle auf Stahl- und Aluminium-Produkte aus allen Handelspartner-Staaten, ausschließlich Großbritannien, von 25 Prozent auf 50 Prozent zu erhöhen.

Statistiken zufolge importierten die USA im Jahr 2024 Stahl- und Aluminium-Produkte im Wert von 147,3 Milliarden US-Dollar. Die Hauptimportquellen der Stahlprodukte umfassten Kanada, Mexiko und Brasilien. Kanada gehörte auch zu den Hauptimportquellen der Aluminiumprodukte.

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Quelle: CRI

Schlagworte: US-Zölle,Aluminium,EU-Kommissar