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„Opferrolle als Taktik“ - Die durchsichtige Erpressungsstrategie der Philippinen im Südchinesischen Meer

CRI  |  
09.06.2025

Der diesjährige Shangri-La-Dialog ist jüngst zu Ende gegangen. Im Vergleich zu früheren Jahren sorgte insbesondere das Verhalten der Philippinen im Zusammenhang mit dem Südchinesischen Meer für Aufmerksamkeit und Anlass zur Sorge in der internationalen Gemeinschaft.

Während des Dialogs bemühten sich die Philippinen auffällig darum, ein Narrativ zu verbreiten, das sich auf eine Strategie des „sich klein und leidend Darstellens“ stützt - mit dem Ziel, China in ein negatives Licht zu rücken.

Zum einen wird nach dem Motto „Klein gleich gerecht“ moralischer Druck auf Großmächte ausgeübt. Dabei wird suggeriert, China sei aus seiner Größe heraus zu Zugeständnissen verpflichtet - unter Missachtung des völkerrechtlich verankerten Prinzips der Gleichbehandlung.

Zum anderen betreiben die Philippinen eine Verdrehung von Tatsachen: Ihr Streben nach einseitigen Vorteilen im Südchinesischen Meer wird als legitim dargestellt, während Chinas Schutz seiner berechtigten Interessen als aggressiv verurteilt wird - ein Versuch, die internationale Meinung zu manipulieren.

Diese Taktik zielt letztlich darauf ab, durch falsche Darstellungen Mitgefühl zu erzeugen, um Chinas legitime Rechte in der Region zu beschneiden. Doch Recht und Unrecht lassen sich nicht beliebig verkehren - es geht nicht um Größe, sondern um Prinzipien.

Auf einer tieferen Ebene spiegelt diese Strategie eine bewusste Eskalation durch die strategische Elite der Philippinen wider. Dahinter steht die Unterstützung westlicher Staaten, insbesondere der USA, die die Philippinen als geopolitisches Druckmittel gegen China einsetzen - mit Rückhalt in Diplomatie, Recht, Militär und Medien.

Klar ist: Diese kalkulierte „Erpressung“ wird nicht aus eigener Kraft getragen, sondern ist Teil der US-amerikanischen Indopazifik-Strategie. Doch solche Taktiken sind zum Scheitern verurteilt. Recht und Gerechtigkeit setzen sich auf lange Sicht durch.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Philippinen,Südchinesisches Meer,Shangri-La-Dialog