Handelsministerium
Chinas „Freundeskreis“ im Handel wird vielfältiger

Das Drohnenfoto zeigt Frachtschiffe, die an einem Containerterminal des Hafens von Qingdao in der ostchinesischen Provinz Shandong vor Anker liegen. Foto vom 30. April 2025, Xinhua
Chinas Warenhandel habe von Januar bis Mai ein Wachstum sowohl in Umfang als auch Qualität verzeichnet, wobei Schwellenländer stärker zur Expansion beigetagen hätten, erklärte der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums, He Yadong, am Donnerstag. Er bekräftigte in diesem Zusammenhang Chinas Engagement für eine hochwertige Öffnungspolitik.
Nach Angaben der Zollbehörden vom Montag erreichte Chinas gesamter Warenhandel in diesem Zeitraum 17,94 Billionen Yuan (2,5 Billionen US-Dollar), ein Anstieg von 2,5 Prozent im Jahresvergleich.
Trotz einer komplexen globalen Lage habe Chinas Außenhandel in diesem Jahr stetige Fortschritte gezeigt, so He. „Unternehmen haben Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit bewiesen, während unterstützende Regierungspolitiken positive Effekte zeigten. Dies führte zu quantitativen und qualitativen Verbesserungen im Handel und unterstreicht die einzigartige Resilienz und Vitalität des chinesischen Außenhandelssektors“, fügte der Sprecher hinzu.
Besonders betonte He die zunehmende Diversifizierung von Chinas Handelspartnern, wobei Schwellenländer in den ersten fünf Monaten deutlich mehr zum Wachstum beitrugen.
Der Handel mit Ländern der Belt and Road-Initiative (Neue Seidenstraßeninitiative) stieg um 4,2 Prozent, während die Exporte in die ASEAN-Staaten um 9,1 Prozent und nach Afrika sogar um 12,4 Prozent zunahmen. „Dies zeigt die weitere Ausweitung eines diversifizierteren Marktumfelds“, so He, der von einem vielfältigeren „Freundeskreis“ im Handel sprach.
Angesichts weltweiter Handelsvolatilität habe Chinas Engagement für freien und offenen Handel zusammen mit der Qualität und Preiswettbewerbsfähigkeit seiner Güter die Präsenz in Schwellenländern vertieft, erklärte Pan Helin, Mitglied des Expertengremiums für die Informations- und Kommunikationswirtschaft des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie.
„Gleichzeitig verfolgen viele chinesische Unternehmen globalisiertere Strategien und sehen Schwellenländer als neue Absatzmärkte für ‚Made in China‘-Produkte“, fügte Pan am Donnerstag hinzu.
„Trotz externer Unsicherheiten wird China weiterhin entschlossen auf hochwertige Öffnung setzen“, sagte He. „Wir werden Risiken und Herausforderungen mit der Sicherheit hochwertiger Entwicklung begegnen und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern für eine Win-Win-Kooperation.“
Pan zufolge werde die Struktur des Außenhandels kontinuierlich verbessert, wobei Dienstleistungen und Technologieexporte einen wachsenden Anteil einnähmen. Dieser Trend verleihe Chinas Außenhandel zusätzliche Resilienz gegen externe Druckfaktoren.













