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China und Zentralasien starten gemeinsamen Kulturtourismuszug

CRI  |  
17.06.2025

Chen Yaowu, ein Erbe der gesichtsverändernden Technik der Qinqiang-Oper, einem immateriellen Kulturerbe, bestieg Ende Mai einen Sonderzug von Xi'an, der Hauptstadt der nordwestchinesischen Provinz Shaanxi, nach Almaty, der größten Stadt Kasachstans.

Er ist einer der 234 Passagiere des ersten Kulturtourismuszuges China–Zentralasien. Diese neue Initiative soll den grenzüberschreitenden Kulturaustausch fördern.

„Es ist mein erster Besuch in Kasachstan – und das mit einem so besonderen Zug“, sagt Chen und äußerte die Hoffnung, dass es mehr solcher Austausche geben werde. Denn dieser Besuch sei nicht nur ein wichtiger Meilenstein in seiner künstlerischen Laufbahn, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, die traditionelle chinesische Kultur zu fördern und zu verbreiten.

Der Zug kam am 30. Mai in Almaty an, verließ die Stadt am 5. Juni und kehrte am 7. Juni nach Xi'an zurück. Somit absolvierte er eine 10-tägige Rundreise. Die Reise markiert den Start einer neuen Plattform für den kulturellen und zwischenmenschlichen Austausch zwischen China und den fünf zentralasiatischen Ländern Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan und Turkmenistan.

Unter den Passagieren befanden sich mehrere Künstler und Vertreter von Kulturinstitutionen, die an zahlreichen Aktivitäten in Kasachstan teilnahmen. Während ihres Aufenthalts fand eine Veranstaltung zum Kulturaustausch statt, bei der immaterielles Kulturerbe und traditionelle chinesische Medizin präsentiert sowie Kulturrelikte aus China ausgestellt wurden.

Hui Lixia, stellvertretender Direktor der Abteilung für Personenbeförderung der China Railway Xi’an Group, sagte: „Die Einführung dieses Zuges ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie die Eisenbahn den kulturellen Austausch im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative fördert.“

Die Passagiere des Sonderzuges kamen auf der Reise in den Genuss eines reibungslosen Einwanderungsdienstes. Die chinesischen Eisenbahnbehörden hatten sich eng mit den kasachischen Behörden abgestimmt, um durch einen grünen Kanal sicherzustellen, dass alle behördlichen Verfahren innerhalb von zweieinhalb Stunden abgeschlossen wurden.

Beim ersten China-Zentralasien-Gipfel im Mai 2023 in Xi'an wurde der Vorschlag unterbreitet, einen Tourismuszug zwischen China und Zentralasien einzurichten, um den kulturellen Austausch zwischen China und den zentralasiatischen Ländern zu fördern.

Prof. Lu Shanbing, Dekan des Instituts für Seidenstraßen-Initiative-Studien der Universität Nordwestchinas in Xi’an, sagt: „Der Sonderzug ist eine konkrete Maßnahme der Provinz Shaanxi, um die Ergebnisse des ersten China-Zentralasien-Gipfels umzusetzen. Er stellt eine neue Erkundung des Personenverkehrs dar und baut auf dem Erfolg und dem effizienten Betrieb der Güterzüge zwischen China und Europa auf.“

Laut Lu sei der nächste Schritt die Förderung eines regelmäßigen, normalisierten und planmäßigen Betriebs des Tourismuszuges.

In jüngster Zeit ist zwischen China und den zentralasiatischen Ländern, insbesondere Kasachstan, ein boomendes Tourismusgeschäft zu beobachten. Im vergangenen Jahr besuchten über 650.000 chinesische Reisende Kasachstan, was einer Verneunfachung im Vergleich zu 2019 entspricht.


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Quelle: CRI

Schlagworte: China,Zentralasien,Kulturtourismuszug