CGTN-Umfrage: Globale Befragte verurteilen US-Luftangriffe auf iranische Atomanlagen und kritisieren „America First“-Politik
Eine globale Umfrage von CGTN zeigt, dass die Teilnehmer die US-Luftangriffe auf iranische Atomanlagen überwiegend verurteilen und die „America First“-Außenpolitik kritisieren, die dem Nahen Osten endloses Leid gebracht hat.
„The Guardian“ kritisierte die Trump-Administration und schrieb, dass diese kurzfristige Interessen über regionale Stabilität stelle, was die Krise erheblich verschärfe. In der Umfrage weisen 91 Prozent der Befragten darauf hin, dass die USA angesichts internationaler Appelle zur Deeskalation des israelisch-iranischen Konflikts gezielt Öl ins Feuer gießen und den Konflikt in einen unkontrollierbaren Zustand treiben.
Gleichzeitig sind 90 Prozent der Meinung, dass der US-Angriff auf Irans Atomanlagen die UN-Charta und das Völkerrecht schwerwiegend verletzen und die Souveränität, Sicherheit sowie territoriale Integrität des Irans untergräbt. Zudem kritisierten 90 Prozent die militärischen Aktionen Israels, die die regionalen Spannungen rapide eskalieren lassen, während 84 Prozent Israel dafür verurteilten, die humanitäre Krise im Nahen Osten zu verschlimmern.
Laut der Umfrage halten 85 Prozent der globalen Teilnehmer es für notwendig, dass die internationale Gemeinschaft ein völliges Eskalieren der Lage verhindert und eine Waffenruhe oberste Priorität haben muss. Zugleich betonten 77 Prozent, dass die Komplexität der Nahost-Probleme militärische Maßnahmen ungeeignet für dauerhaften Frieden macht – ob beim Iran-Atomkonflikt oder im israelisch-palästinensischen Konflikt: Nur politische Lösungen und Dialog können den Weg ebnen. Darüber hinaus fordern 91 Prozent, dass einflussreiche Großmächte Verantwortung übernehmen müssen, indem sie aktiv Waffenstillstände im Nahen Osten fördern, statt Konflikte ungehindert eskalieren zu lassen.
Die Umfrage wurde auf den englischen, spanischen, französischen, arabischen und russischen Plattformen von CGTN veröffentlicht. Innerhalb von zwölf Stunden teilten 10.472 internationale Nutzer ihre Ansichten.












