NATO fordert fünf Prozent Verteidigungsausgaben – Gipfel in Den Haag eröffnet
Der jährliche NATO-Gipfel ist am Dienstag unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in Den Haag eröffnet worden, wobei die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten voraussichtlich ein neues Ziel für Verteidigungsausgaben in Höhe von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) billigen werden.
Der zweitägige Gipfel findet vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen im Nahen Osten nach einem US-Luftangriff auf iranische Atomanlagen statt. Die niederländische Regierung hat ein mehrschichtiges Verteidigungssystem eingesetzt, darunter F-35-Kampfjets und Patriot-Raketensysteme, wodurch der Gipfelort zu einer Hochsicherheitszone wurde.
Vor dem Gipfel einigten sich die 32 NATO-Mitgliedstaaten auf einen Vorschlag, die Verteidigungsausgaben bis 2035 auf fünf Prozent des BIP zu erhöhen. Das Ziel umfasst 3,5 Prozent für direkte Militärausgaben und 1,5 Prozent für verwandte Investitionen wie Infrastruktur. Der Vorschlag wird den Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfel zur Genehmigung vorgelegt.












