Shenzhou-20-Astronauten absolvieren arbeitsreiche Woche mit Raumanzug-Tests und Probenentnahme
Chinas Shenzhou-20-Besatzung mit dem ausgepackten Außeneinsatzanzug.
Die vergangene Woche war für die Besatzung von Chinas Raumfrachter Shenzhou-20, zu der Kommandant Chen Dong sowie die Taikonauten Chen Zhongrui und Wang Jie gehören, besonders produktiv. Auf dem Programm standen das Auspacken neuer Außeneinsatzanzüge, Weltraumforschung in verschiedenen Disziplinen sowie Tests neuer Spitzentechnologien.

Die Crew entnimmt einander Rachenabstriche.
Die Crew packte und überprüfte zwei neue Außeneinsatzanzüge (D und E), die mit dem Frachter Tianzhou-9 geliefert wurden. Nach Funktionsprüfungen und Wartungsarbeiten sind die Anzüge nun einsatzbereit.
Forschungsgerät zur Untersuchung der Auswirkungen der Weltraumumgebung auf die Blut-Hirn-Schranke.
Die Taikonauten führten Studien zur Auswirkung der Weltraumumgebung auf die Blut-Hirn-Schranke durch. Dabei wurden mögliche Mechanismen auf Zell-, Gewebe- und Organebene untersucht, um die Risiken für Langzeitmissionen zu bewerten und Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Zu diesem Zweck wurden Versuchseinheiten installiert und Proben gesammelt und gelagert.
Ein Paar tragbare Mixed-Reality-Brillen, genutzt von der Shenzhou-20-Crew.
Neben der Forschungsarbeit absolvierte die Crew regelmäßige Gesundheitsüberprüfungen. Dazu gehörten Messungen der Knochendichte und der Muskelmasse, Kraft- und Hörtests sowie spezielle Trainingsprogramme, um den Auswirkungen der Schwerelosigkeit entgegenzuwirken.
Shenzhou-20-Besatzungsmitglieder beim Training.













