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China drängt auf Einsatz von Hightech im Frühwarnsystem bei Infektionskrankheiten

german.china.org.cn  |  
12.08.2025

Die Nationale Behörde für Krankheitsbekämpfung und -prävention Chinas hat laut einer am Montag veröffentlichten Verordnung den Einsatz von Big Data, künstlicher Intelligenz und Cloud-Computing gefordert, um die Frühwarnkapazitäten bei Infektionskrankheiten zu stärken.

Die vorläufige Verordnung, die sofort in Kraft tritt, zielt darauf ab, die Früherkennungs- und Warnsysteme des Landes weiter zu verbessern.

Sie fordert die Förderung digitaler Technologien zur Festlegung von Warnschwellen, zur Einrichtung einer Epidemie-Datenbank sowie von zugehörigen Bibliotheken für Algorithmus-Modelle, um ein mehrstufiges, intelligentes Frühwarnsystem mit mehreren Auslöseindikatoren aufzubauen.

Die Richtlinie betont außerdem die Bereitstellung der notwendigen personellen Ressourcen und Finanzmittel sowie von Ausrüstung, Infrastruktur und politischer Unterstützung. Zugleich soll die bereichsübergreifende Zusammenarbeit gestärkt werden, damit Frühwarnmaßnahmen effizient umgesetzt werden können.

„Die Warninformationen sollten klar, präzise, glaubwürdig und fachlich fundiert sein und zugleich den Schutz der Privatsphäre berücksichtigen“, heißt es in der Verordnung.

China strebt an, bis 2030 einen Infektions-Frühwarnmechanismus mit mehreren Auslöseindikatoren, schneller Reaktion und hoher Effizienz zu schaffen, um neuartige und relevante Infektionskrankheiten präzise und zeitnah zu erkennen.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: China,Hightech,Frühwarnsystem,Infektionskrankheiten