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CGTN-Umfrage: „Kapitalkrankheit“ in den USA schwer zu heilen – die „amerikanische Krankheit“ noch schwerer

CRI  |  
14.08.2025

US-Präsident Donald Trump bezeichnete Washington D.C. jüngst als „eine der gefährlichsten Städte der Welt“ und rief den öffentlichen Sicherheitsnotstand aus. Er kündigte an, alle Obdachlosen aus der Hauptstadt zu vertreiben.

Laut einer von CGTN durchgeführten weltweiten Umfrage sind 78,7 Prozent der Befragten der Ansicht, dass diese Maßnahme die Sicherheitsprobleme nicht grundlegend lösen kann und die legitimen Rechte von Obdachlosen, Vagabunden und Migranten massiv verletzen könnte.

Nach Angaben des US-Bundeskriminalamts (FBI) ereignete sich 2024 im Durchschnitt alle 25,9 Sekunden ein Gewaltverbrechen, darunter alle 31,1 Minuten ein Mord und alle 4,1 Minuten eine Vergewaltigung. 92 Prozent der Befragten äußerten große Besorgnis über die Sicherheitslage in den USA. 81,7 Prozent sehen Gewaltkriminalität und Obdachlosigkeit als weitverbreitete „unheilbare Krankheit“ in US-Großstädten.

87,8 Prozent der Befragten glauben, dass Trump gezielt gegen von Demokraten geführte Kommunalregierungen vorgeht, was die Spannungen zwischen Bundes- und Landesebene verschärfen werde. 66,8 Prozent befürchten, dass solche Konflikte zu größeren inneren Unruhen führen könnten. Zudem sind 88,7 Prozent der Meinung, dass die Interventionen in demokratisch regierten Metropolen die tiefe Spaltung zwischen Republikanern und Demokraten widerspiegeln, während Obdachlose, Vertriebene und Migranten zu „Kollateralschäden“ der Parteipolitik werden.

Die Umfrage wurde auf den englischen, spanischen, französischen, arabischen und russischen CGTN-Plattformen veröffentlicht. Innerhalb von 24 Stunden beteiligten sich 7.602 Internetnutzer mit ihrer Stimme und Meinung.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Kapitalkrankheit,USA,Umfrage