Zehnte Außenministerkonferenz von Lancang-Mekong-Kooperation findet in Yunnan statt
Die zehnte Außenministerkonferenz der Lancang-Mekong-Kooperation findet am Freitag in Yunnan statt. Das Motto der Konferenz lautet: „Goldene zehn Jahre: Das ursprüngliche Ziel nicht vergessen, das schöne Zuhause gemeinsam aufbauen“. Wang Yi, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas und chinesischer Außenminister leitete gemeinsam mit seinem thailändischen Amtskollegen, Maris Sangiampongsa, die Konferenz. Die Außenminister Kambodschas, Laos, Myanmars und Vietnams nahmen auch an der Konferenz teil.

Dabei erklärte Wang, der Lancang-Mekong-Kooperationsmechanismus habe sich in den vergangenen zehn Jahren zu der dynamischsten und potenziellsten Plattform für die Zusammenarbeit in der Region entwickelt. Die sechs Länder förderten die wirtschaftliche Komplementarität und die Zusammenarbeit in fünf Prioritätsbereichen unter der Führung durch den Konsens der führenden Persönlichkeiten sowie dank der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ämtern und dem Zusammenhalt der Bevölkerung und erzielten nachhaltige Ergebnisse und Vorteile für das Leben der Bevölkerung.

Angesichts der komplexen internationalen Lage sollten alle Parteien weiterhin pragmatische Maßnahmen zur Förderung der „Lancang-Mekong-Kooperation 2.0“ ergreifen und sich für Solidarität, Zusammenarbeit, Öffnung und Win-Win-Ergebnisse, grüne Innovation sowie Frieden und Ruhe einsetzen, um gemeinsam ein neues Jahrzehnt der Entwicklung zu starten, so Wang Yi weiter.
Zudem unterbreitete er einen Vier-Punkte-Vorschlag: Erstens, Verstärkung des Top-Level-Designs und sichere Haltung des „Lenkrads“ der Mechanismusentwicklung. Zweiten, Festhalten an einer innovativen Entwicklung, beschleunigt durch pragmatische Zusammenarbeit. Drittens, Verstärkung der Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung, um Harmonie und Stabilität zu sichern und viertens, Intensivierung des Kulturaustausches als Fördermittel für eine gute Nachbarschaft.

Die Teilnehmer der Konferenz würdigten die Leistungen der Lancang-Mekong-Kooperation im vergangenen Jahrzehnt und Chinas wichtige Führungsrolle bei der Förderung der Zusammenarbeit. Die verschiedenen Parteien einigten sich einstimmig darauf, eine enge Kommunikation aufrechtzuerhalten, um das fünfte Treffen führender Persönlichkeiten der Lancang-Mekong-Kooperation gut vorzubereiten und Pläne für das nächste „goldene Jahrzehnt“ auszuarbeiten.
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz legte Wang Yi Chinas Standpunkt zu historischen Fragen dar. Er sagte, heute vor 80 Jahren sei Japan besiegt worden. Das Land akzeptierte die Potsdamer Erklärung und verkündete seine bedingungslose Kapitulation. Der damals von den japanischen Militaristen entfesselte Aggressionskrieg habe dem chinesischen Volk und den Völkern anderer asiatischer Länder ein großes Unheil gebracht und auch das japanische Volk schwer getroffen. Einige Kräfte in Japan versuchten aber heute, die Aggression zu verschönern und zu leugnen, die Geschichte zu verzerren sowie zu verfälschen und sogar die Kriegsverbrecher von damals wieder gut zu machen. Dies stelle eine Herausforderung an die UN-Charta und die internationale Nachkriegsordnung dar. China fordere Japan nachdrücklich auf, die richtige Wahl zu treffen, so der chinesische Außenminister.













