SOZ
Gipfeltreffen in China zeigt den Weg in eine gemeinsame Zukunft
An der Küste des Bohai-Meeres werden sich vom 31. August bis zum 1. September in der nordchinesischen Hafenstadt Tianjin die globalen Staats- und Regierungschefs zum bislang größten Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) versammeln. Unter Chinas fünfter rotierender Präsidentschaft wird der chinesische Präsident Xi Jinping den Vorsitz der 25. Sitzung des Rates der Staatschefs der SOZ und der „SOZ-Plus”-Sitzung übernehmen und dabei verschiedene Grundsatzreden halten. Geleitet vom sogenannten „Shanghai-Geist“ – einer Reihe von Prinzipien, die sich auf gegenseitiges Vertrauen, gegenseitigen Nutzen, Gleichheit, Konsultation, Respekt für die Vielfalt der Zivilisationen und das Streben nach gemeinsamer Entwicklung konzentrieren – hat die SOZ ein Modell der regionalen Zusammenarbeit geschaffen, das sowohl den Trends der Zeit als auch den Interessen ihrer Mitglieder entspricht und ein Paradigma für eine neue Art von internationalen Beziehungen bietet.
Mit dem Gipfeltreffen in Tianjin als neuem Ausgangspunkt werden die Staats- und Regierungschefs der SOZ erfolgreiche Praktiken überprüfen, einen Konsens für die Zusammenarbeit finden und gleichzeitig auch neue Impulse für eine gemeinsame Zukunft setzen.
Seit China nach dem letzten SOZ-Gipfel in Astana 2024 den rotierenden Vorsitz übernommen hatte, hat das Land bereits über 100 Veranstaltungen in verschiedenen Bereichen ausgerichtet –unter anderem in Politik, Sicherheit, Wirtschaft und Handel, Konnektivität, technologische Innovation und grüner Industrie. China treibt die Zusammenarbeit des Bündnisses weiterhin mit bilateralen und multilateralen Initiativen voran, nicht zuletzt durch Schulungsprogramme zur Strafverfolgung und Austauschaktivitäten, die das gegenseitige Verständnis und die kulturellen Verbindungen verbessern sollen.
„2025 wird als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem Chinas aktive Beteiligung und sein starker Beitrag die Rolle der Organisation als wichtige Plattform für Multilateralismus gefestigt haben“, betonte Farhat Ayesha, Pakistans nationale Koordinatorin für die SOZ.
China hat die SOZ stets als hohe Priorität in seiner Nachbarschaftsdiplomatie betrachtet und dem „Shanghai-Geist“ kontinuierlich neue Dimensionen hinzugefügt, indem es zeitgemäße und relevante Vorschläge zu Entwicklung, Sicherheit, Zusammenarbeit, Zivilisation und globaler Governance vorgelegt hat. Gleichzeitig hat es auch die Idee des Aufbaus einer „SOZ-Familie“ und einer SOZ-Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft entwickelt.
Auf dem bevorstehenden Gipfeltreffen wird Xi voraussichtlich Chinas neue Vision und Vorschläge für die SOZ zur Weiterführung des „Shanghai-Geistes“, zur Annahme der Mission der Zeit und zur Erfüllung der Erwartungen der Menschen näher erläutern.
Laut Yasiru Ranaraja, einem srilankischen Experten für internationale Angelegenheiten und Gründungsdirektor der „Belt and Road Initiative Sri Lanka“, ist die SOZ in den letzten 24 Jahren kontinuierlich gewachsen und hat sich weiterentwickelt, was ihre Inklusivität sowie ihre Attraktivität und Vitalität widerspiegele. Wie viele Länder der SOZ als Dialogpartner und Mitglieder beitreten möchten, zeige die Anerkennung dieser Organisation durch die internationale Gemeinschaft, betonte er.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 hat die Organisation die Zusammenarbeit in allen Bereichen stetig ausgeweitet und vertieft und den intraregionalen Handel so zu immer neuen Rekordhöhen getrieben - mit verbesserter regionaler Konnektivität, kontinuierlich gefestigter Sicherheit und engeren Bindungen zwischen den Völkern.











