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Eine stabilisierende Kraft

Internationale Journalisten loben wachsenden Einfluss der SOZ

german.china.org.cn  |  
01.09.2025

Ausländische Journalisten, die über den Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) im Jahr 2025 in Tianjin berichten, loben das Bündnis als entscheidende Plattform. Ihrer Meinung nach ermöglicht die SOZ den Ländern der Region, gemeinsam für Sicherheit zu sorgen, Wirtschaftswachstum zu fördern und eine friedliche Entwicklung durch Vertrauen und Kooperation zu gewährleisten.

Eine Plattform für Entwicklung und Sicherheit

Der pakistanische Journalist Irfan Ashraf bezeichnete den Gipfel in Tianjin als „wegweisend“ und zeigte sich überzeugt, dass er „sehr gute Ergebnisse für Wirtschaft und Entwicklung bringen wird“. Er bezeichnete Chinas Rolle innerhalb der SOZ als „unverzichtbar“ und zeigte sich zuversichtlich, dass die chinesische Vision einer friedlichen Entwicklung die Organisation auch weiterhin leiten werde.

Auch der russische Korrespondent Roman Ziskin betonte, dass die Mission der SOZ – Sicherheit zu gewährleisten und gemeinsame Entwicklung zu fördern – eine starke Kooperation der Mitgliedstaaten erfordere. „Die Tatsache, dass die Organisation nach Shanghai benannt ist, zeigt bereits Chinas unersetzliche Rolle“, sagte er. Ziskin fügte hinzu, dass Chinas Stärke in seiner Fähigkeit liege, mit zahlreichen Ländern in einen Dialog zu treten und Vorschläge zu unterbreiten, die das Wachstum der SOZ voranbringen.

Ein Stabilitätsanker in turbulenten Zeiten

Die französische Journalistin Marie Louise Malnoy erwartet vom Gipfel wichtige politische Beratungen und neue Kooperationspläne, insbesondere einen Fahrplan für die Entwicklung der SOZ im kommenden Jahrzehnt. Mit Blick auf Chinas Rolle in der bevölkerungsreichsten Regionalorganisation der Welt erklärte Malnoy, dass Chinas „unerschütterlicher Respekt vor internationalen Institutionen und seine Klarheit in Diplomatie und Handel seine Position als stabilisierende Kraft im heutigen turbulenten geopolitischen Klima weiter festige“.

Die indische Journalistin Megha Prasad würdigte den wachsenden Einfluss der SOZ und wies darauf hin, dass die ursprünglich von sechs Gründungsmitgliedern gebildete Gruppe inzwischen zu einer Gemeinschaft von 26 Ländern aus Asien, Europa und Afrika herangewachsen sei. Die SOZ spiele eine zentrale Rolle bei der Konsensbildung über regionale Zusammenarbeit. Sie äußerte die Hoffnung, dass der Gipfel konkrete Ergebnisse bei der Terrorismusbekämpfung und der Handelsförderung liefern werde.

Der brasilianische Journalist Mauro Ramos Pintos bezeichnete die SOZ als „unerlässliche Plattform“, auf der die Länder der Region ihre Sicherheitsbedenken äußern können – insbesondere in einer Zeit, in der sich „einige Länder, wie die Vereinigten Staaten, in die inneren Angelegenheiten anderer einmischen“. Inmitten globaler Unruhen sei die SOZ gut positioniert, um auf neue Bedrohungen zu reagieren, fügte er hinzu.

Globale Relevanz und vorbildliche Organisation

Für Christsent Ane Rokobuli, eine Journalistin aus Nauru, war der Gipfel eine „augenöffnende Erfahrung“. Obwohl Nauru kein Mitglied der SOZ ist, sei die Organisation für ihr Land von großer Bedeutung. „Meine zentrale Erwartung ist, zu sehen, wie sich diese Entwicklungsländer zusammenschließen und gegenseitig unterstützen, besonders bei der Bewältigung des Klimawandels“, sagte sie. Zudem zeigte sich die Journalistin, die zum ersten Mal China besucht, beeindruckt vom Null-Emissions-Status des Hafens von Tianjin. Dieses Modell sei äußerst empfehlenswert für Inselstaaten im Kampf gegen den Klimawandel.

Der russische Journalist Maxim Al-Turi lobte die Organisation des Gipfels und die innovative Ausstattung des Medienzentrums, insbesondere die mehrsprachigen Serviceroboter. „Wir sprachen Russisch mit ihnen und sie gaben uns Antworten, was sowohl interessant als auch hilfreich für unsere Berichterstattung war“, erklärte er.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: SOZ,Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit