Französischer Premierminister verliert Vertrauensvotum wegen Haushaltskürzungen
Der französische Premierminister François Bayrou hat am Montag in der französischen Nationalversammlung ein Vertrauensvotum wegen seines Haushaltsplans verloren, mit dem jährlich Milliarden Euro an Staatsausgaben eingespart werden sollten.

Den Abstimmungsergebnissen zufolge, die vom Präsidenten der französischen Nationalversammlung, Yael Braun-Pivet, bekannt gegebenen wurden, stimmten nur 194 von 558 gültigen Stimmen für Bayrou. Dies ist laut lokalen Medienberichten das erste Mal in der Geschichte der Fünften Republik, dass eine Regierung während eines Vertrauensvotums gestürzt wurde.
In seiner Rede vor den Abgeordneten vor der Abstimmung betonte Bayrou, die übermäßige Verschuldung Frankreichs sei „lebensbedrohlich” für das Land.
Offiziellen Zahlen zufolge belief sich die Staatsverschuldung Frankreichs zum Ende des ersten Quartals von 2025 auf 3,346 Billionen Euro oder 114 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts.













