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Weizen- und Maisernte in Xinjiang läuft auf Hochtouren

CRI  |  
13.09.2025

Auf den Feldern im Ili-Flusstal und im Autonomen Bezirk Changji der Hui-Nationalität im Nordwesten des Uigurischen Autonomen Gebiets Xinjiang herrscht reges Treiben, da in ganz China die Herbsternte begonnen hat.

Das Ili-Flusstal im Nordwesten Xinjiangs zeichnet sich durch zahlreiche Sonnenstunden und reichlich Wasser aus. In diesem Jahr wurden dort mehr als 46.667 Hektar Winter- und Frühlingsweizen angebaut. Der gesamte Winterweizen wurde abgeerntet, während 97 Prozent des Frühlingsweizens eingebracht wurden.

Um die Produktion zu steigern, setzen die lokalen Behörden groß angelegte Initiativen zur Ertragsverbesserung um stellen mehr als 50 Millionen Yuan RMB (etwa sieben Millionen US-Dollar) an Subventionen für verbesserte Weizensorten bereit. Präzise Bodenvorbereitung, navigationgestützte Aussaat, integrierte Wasser-Dünger-Systeme und andere Pflanztechniken werden weitgehend gefördert.

Zudem wurden 29.633 Hektar hochwertiges Ackerland neu erschlossen, bei dem kleine Parzellen zu großen Feldern zusammengelegt und regenabhängige Felder mit Tropfbewässerungssystemen ausgestattet wurden. Diese Maßnahmen haben zu hohen und stabilen Weizenerträgen geführt und gleichzeitig den Getreideertrag pro Flächeneinheit erheblich gesteigert. In diesem Jahr erzielte der Frühlingsweizen einen Ertrag von bis zu 12.753 Kilogramm pro Hektar, was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von fast 20 Prozent darstellt.

Chen Tingzhou, ein Landwirt im Kreis Zhaosu im Autonomen Bezirk Yili der Kasachen, erklärt: „Heute verwenden wir Tröpfchenbewässerungssysteme, die uns in diesem Jahr die viermalige Ausbringung von Wasser und Dünger ermöglichten. Unter der Anleitung von Technikern hat sich der Ertrag erheblich verbessert.“

Unterdessen erntet der Maisbauer Ma Haibing in der Gemeinde Yushugou in Changji etwa 20 Hektar Saatmais. Zwei selbstfahrende Mähdrescher fahren brummend über die Felder und füllen die Lastwagen schnell mit goldenen Körnern. Ma erklärt: „Vom Anbau bis zur Bewirtschaftung standen uns die ganze Zeit Techniker mit Anleitungen zur Dichtekontrolle und zum Wasser-Dünger-Management zur Seite. Die Maiskörner, die wir in diesem Jahr ernten, sind groß und prall und sie wurden alle an Saatgutunternehmen verkauft.“

Unter Anleitung installierte Ma Haibing auch ein intelligentes Wasser-Dünger-Integrationssystem auf seinem gesamten Ackerland und setzte die Pflanztechnik zur Dichtekontrolle ein. Infolgedessen stieg der Ertrag pro Hektar im Vergleich zum Vorjahr um 3.000 Yuan RMB. „Der Ertrag pro Hektar liegt bei fast 12.000 Kilogramm. Nächstes Jahr möchte ich weitere neue Techniken erlernen, um das Maisfeld besser zu bewirtschaften und mithilfe von Wissenschaft und Technik mehr zu verdienen.“

In diesem Jahr wurden in Changji etwa 97.300 Hektar Mais angebaut, darunter 17.300 Hektar Saatmais und 80.000 Hektar Körnermais. Bisher wurden etwa 30 Prozent dieser Maisernte eingebracht und die vollständige Ernte wird voraussichtlich bis Mitte Oktober abgeschlossen sein.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Weizen,Maisernte,Xinjiang