Norwegens Lachsexporte nach China verzeichnen starkes Wachstum
Die norwegischen Lachsexporte nach China sind in den ersten sieben Monaten von 2025 um 122 Prozent gestiegen, wodurch China zum sechstgrößten globalen Markt für Lachs und zu einer entscheidenden Verbindung in Norwegens Fischlieferkette geworden ist.
Dieser Anstieg fällt mit einem Meilenstein des Norwegischen Rats für Meeresfrüchte (NSC) zusammen, der am Dienstag das 40-jährige Jubiläum der Einführung von rohem Atlantiklachs auf den globalen Märkten feierte. Anlässlich dieses Ereignisses bekräftigte der NSC sein Engagement für China und ging Partnerschaften mit lokalen Branchenakteuren ein, um neue Wachstumschancen zu erschließen.
Dem NSC zufolge hat sich China in den vergangenen zwei Jahren zu einem der am schnellsten wachsenden Märkte für norwegischen Fisch entwickelt. Sigmund Bjørgo, NSC-Landesdirektor für China, sagte: „Im vergangenen Jahr betrug der chinesische Lachsmarkt 121.000 Tonnen. In der ersten Hälfte dieses Jahres wuchs er um 39 Prozent. Unsere Prognose ist, dass der chinesische Lachsmarkt bis Ende dieses Jahres 167.000 Tonnen erreichen wird. Das bedeutet, dass China jetzt der sechstgrößte Lachsmarkt der Welt ist und damit seit 2023 um zwei Plätze aufgestiegen ist.“
Die norwegischen Lachsexporte nach China beliefen sich in den ersten sieben Monaten dieses Jahres auf 52.069 Tonnen, mit einem Exportwert von 4,67 Milliarden Norwegischen Kronen (etwa 406,24 Millionen Euro), ein Anstieg um 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den Statistiken zufolge stieg der Marktanteil von norwegischem Lachs in China im Juni sogar auf 71 Prozent, den höchsten Wert seit 15 Jahren.
Beamte führen die Beliebtheit von norwegischem Lachs auf seine feste Textur und die durchweg hohe Qualität zurück, was auf Norwegens strenge Aquakulturstandards zurückzuführen ist. Vebjørn Dysvik, der norwegische Botschafter in China, erklärte: „China ist der drittgrößte Markt für norwegische Meeresfrüchte und etwa ein Viertel unserer Exporte nach China besteht aus Fisch. Das ist natürlich wichtig. Über die Jahre haben wir weltweit führende Technologien in der Fischzucht entwickelt. Wir haben strenge Kontrollen und die Menschen halten die Vorschriften ein. Das hilft. Und natürlich haben wir ein gutes Logistiknetzwerk, das die Lebensmittel frisch liefern kann.“












