Chinesische Delegation nimmt an 69. IAEA-Konferenz teil

Eine chinesische Delegation hat am Montag an der 69. Konferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) in Wien teilgenommen.
Der Direktor der chinesischen Atomenergiebehörde, Shan Zhongde, sagte in einer Rede bei der allgemeinen Debatte, die globale Atomverwaltung stehe derzeit vor mehreren Herausforderungen, wie Politisierung, Blockkonfrontation und Antagonismus. Allerdings seien Entwicklung und Kooperation nach wie vor der Haupttenor der IAEA. China wolle mit der IAEA und allen Ländern gemeinsam eine fairere und vernünftigere globale Atomverwaltung vorantreiben sowie eine allgemein wohlhabende und inklusive Entwicklung und eine offene und ordnungsgemäße Kooperation fördern. Die von dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping initiierten vier globalen Initiativen hätten eine wichtige Bedeutung für die Lösung der aktuellen Schwierigkeiten hinsichtlich der globalen Atomverwaltung sowie für die Förderung einer friedlichen, sicheren und nachhaltigen Entwicklung der Atomenergie.
Gemäß dem vor Kurzem angenommenen „Atomenergiegesetz der Volksrepublik China“ unterstütze China eine friedliche Nutzung von Atomenergie sowie entsprechende internationale Kontakte und Kooperation, um die Erfolge in diesem Aspekt besser zu teilen, so Shan weiter. Dies sei Chinas ernsthafte Zusage zur Umsetzung der Idee einer Gemeinschaft der Menschheit mit geteilter Zukunft und zur friedlichen Entwicklung von Atomenergie.













