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World Manufacturing Convention 2025: Neues Zentrum für deutsch-chinesische KMU-Kooperation in Hefei

CRI  |  
22.09.2025

In der ostchinesischen Provinz Anhui ist am Samstag im Rahmen der World Manufacturing Convention 2025 ein neues Hauptsitz-Cluster für deutsche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eröffnet worden. Ziel ist es, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China zu vertiefen.

Rund 200 Vertreter aus Regierung, Verbänden und Unternehmen beider Länder nahmen an der Konferenz teil. Nach Angaben der Provinzregierung Anhui soll das neue Zentrum in Wuhu vor allem Automobilzulieferer und Hightech-Hersteller anziehen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Ansiedlung sogenannter „Hidden Champions“.

Dabei unterzeichnten Vertreter des Clusters strategische Kooperationsvereinbarungen für die Entwicklung des deutschen KMU-Hauptsitz-Clusters (Wuhu) mit Vertretern der International Hidden Champions Association, des Internationalen Zentrums für wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit beim Ministerium für Industrie und Informationstechnologie, Globale Allianz für kleine und mittlere Unternehmen und des Sino-German Education Research Institute.

Professor Hermann Simon, der als der „Papst der Hidden Champions“ bekannt ist, sagte in seinem Vortrag, nur mit Globalisierung kann man mehr erreichen, als man bisher erreicht hat.

Friedemann Höfig, Präsident der International Hidden Champions Association, erklärte, dass wir heute in einer multipolaren Welt leben und China hervorragende Möglichkeiten für geschäftliche Aktivitäten biete. Dies zeige sich unter anderem darin, dass zahlreiche Einladungen von Regierungsbehörden regelmäßig an deutsche Unternehmen gerichtet werden. Zugleich werde auch in Deutschland zunehmend darauf hingewiesen, dass Start-ups in China besonders günstige Rahmenbedingungen vorfinden können, um eine solide Basis für ihre Entwicklung aufzubauen.

Yang Guangrong, stellvertretender Direktor des Ständigen Ausschusses des Volkskongresses von Anhui, betonte in seiner Ansprache, dass sich die World Manufacturing Convention zu einer wichtigen globalen Plattform des industriellen Austauschs entwickelt habe. Bisher seien über 4.300 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 1,2 Billionen Yuan RMB (1435,8 Milliarden Euro) unterzeichnet worden. In den vergangenen Jahren habe Anhui die neue Industrialisierung stark vorangetrieben, 2024 ein Bruttoinlandsprodukt von über 5 Billionen Yuan RMB (5982,5 Euro) erreicht und sei damit in die Spitzengruppe der chinesischen Industriestandorte aufgestiegen.

Das Cluster soll künftig als Plattform für Marketing, Innovation und industrielle Kooperation dienen. Damit wollen beide Seiten die Integration der Wertschöpfungsketten vertiefen und einen neuen Knotenpunkt für deutsch-chinesische Industriekooperation schaffen.

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Quelle: CRI

Schlagworte: KMU,Kooperation,Hefei,Deutschland,China