Je schwieriger die Herausforderungen, desto wichtiger ist das Festhalten an den UN-Ideen
In der vergangenen Woche fand im UN-Hauptquartier in New York die hochrangige Sitzung der 80. UN-Vollversammlung statt. Angesichts der unruhigen weltpolitischen Lage äußert die internationale Öffentlichkeit große Besorgnis über die Zukunft der Vereinten Nationen (UN). Die UN ist nicht perfekt. Aber warum bleibt sie unersetzbar?
Vor 80 Jahren beschloss die internationale Gemeinschaft, aus den bitteren Lehren der beiden Weltkriege die UN zu gründen. Damit begann ein neues Kapitel globaler Governance. In den vergangenen Jahrzehnten hat das internationale System mit den Vereinten Nationen im Kern sowie die auf dem Völkerrecht beruhende internationale Ordnung wesentlich dazu beigetragen, Frieden zu wahren und eine nie dagewesene Entwicklung sowie Prosperität zu ermöglichen. In diesem Sinne ist die UN die tragende Säule der globalen Ordnung.
Heute jedoch befindet sich die Welt in einer neuen Phase von Umbrüchen und Unsicherheiten. Unilateralismus und Denkweisen des Kalten Kriegs gewinnen an Einfluss. Die nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene internationale Ordnung und das multilaterale System geraten zunehmend unter Druck. Die Rolle der UN wird geschwächt. Hinzu kommt, dass einige westliche Länder ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, unter anderem ihre Beiträge nicht zahlen, und multilaterale Regeln offen missachten. Dadurch wird der Betrieb der UN erschwert, Skepsis gegenüber ihrer Rolle nimmt zu.
Anlässlich des 80. Gründungsjubiläums steht die UN-Vollversammlung unter dem Motto: „Gemeinsamer Fortschritt: Förderung von Frieden, Entwicklung und Menschenrechten in den vergangenen 80 Jahren, Schaffung neuer Kapitel für die Zukunft“. Dies spiegelt die Sehnsucht der Völker nach Frieden, Entwicklung, Fairness und Gerechtigkeit wider.
China wird unbeirrt an den Grundsätzen der Vereinten Nationen festhalten, den multilateralen Geist stärken, die vier globalen Initiativen umsetzen und den Aufbau einer Gemeinschaft der Menschheit mit geteilter Zukunft vorantreiben, um gemeinsam mit allen Ländern eine noch harmonischere und bessere Welt zu gestalten.












