Außenministerium
Chinas Exportkontrollen für Seltene Erden stehen in keinem Zusammenhang mit Pakistan
Ein Techniker führt bei Beijing Zhongke Sanhuan Hightech Co. Ltd. einen Test durch. Produkte aus Seltenen Erden des Unternehmens werden in den Bereichen Automobil, Haushaltsgeräte, Energie, Computer, Kommunikation und medizinische Versorgung eingesetzt. [Foto / Xinhua]
Chinas jüngste Exportkontrollmaßnahmen für Seltene Erden und verwandte Güter stehen in keinem Zusammenhang mit Pakistan. Es handele sich um legitime Schritte der chinesischen Regierung, um ihr Exportkontrollsystem im Einklang mit den Gesetzen und Vorschriften zu verbessern, erklärte Lin Jian, der Sprecher des chinesischen Außenministeriums am Montag.
Lin äußerte sich auf einer regelmäßigen Pressekonferenz zu entsprechenden Medienberichten. Diese behaupteten, Pakistan exportiere mit chinesischer Ausrüstung und Technologie Seltene Erden in die USA. Angeblich hätte dies die neuen strengen chinesischen Vorschriften zur Exportkontrolle von Technologien für Seltene Erden ausgelöst.
Lin sagte, dass China und Pakistan strategische Kooperationspartner seien und dass die eiserne Freundschaft zwischen den beiden Ländern im Laufe der Zeit noch stärker geworden sei. Beide Seiten hätten stets ein hohes Maß an strategischem gegenseitigem Vertrauen aufrechterhalten und stünden in wichtigen Fragen gemeinsamer Interessen in engem Austausch.
„Soweit ich weiß, haben China und Pakistan über die Bergbaukooperation zwischen Pakistan und den USA kommuniziert. Pakistan hat betont, dass seine Kontakte zu den Vereinigten Staaten niemals die Interessen Chinas oder die chinesisch-pakistanische Kooperation beeinträchtigen werden“, sagte er.
Er stellte klar, dass es sich bei den von pakistanischen Führungspersönlichkeiten ihren US-Amtskollegen gezeigten und überreichten Mineralproben um Rohproben von Edelsteinen handle, die von deren Mitarbeitern gekauft worden seien. „Die entsprechenden Berichte beruhen entweder auf einem Mangel an Faktenkenntnis, sind Spekulationen oder zielen darauf ab, Zwietracht zu säen – sie sind völlig unbegründet“, so Lin.
Lin betonte, dass die Exportkontrollmaßnahmen darauf abzielen, den Weltfrieden und die regionale Stabilität besser zu schützen und internationale Verpflichtungen wie Nichtverbreitungspflichten zu erfüllen.













