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Optimiertes Protokoll 3.0 über China-ASEAN-Freihandelszone setzt neue Maßstäbe für regionale Zusammenarbeit

CRI  |  
29.10.2025

China und der Verband Südostasiatischer Nationen (ASEAN) haben während des 28. China-ASEAN-Gipfels am Dienstag offiziell das Optimierte Protokoll 3.0 über die China-ASEAN-Freihandelszone unterzeichnet, was in den ausländischen Medien zu einer breiten Diskussion führte.

In den ersten drei Quartalen dieses Jahres stieg der Gesamtwert der Importe und Exporte Chinas mit den ASEAN-Staaten im Vergleich zum Vorjahr um 9,6 Prozent, wobei der bilaterale Handel stetig zunahm. Beide Seiten sind damit weiterhin der größte Handelspartner und wichtigste Investitionspartner des jeweils anderen.

Das Optimierte Protokoll 3.0 entspricht den neuen Trends in der internationalen Wirtschafts- und Handelsentwicklung, vertieft das Engagement in aufstrebenden Sektoren, verbessert umfassend die Offenheit und räumt der integrativen Entwicklung Vorrang ein. Mit Schwerpunkt auf Regeln und Kooperationsbereiche soll sichergestellt werden, dass sowohl Unternehmen als auch Menschen vom regionalen Wirtschaftswachstum profitieren.

Nach der Unterzeichnung werden China und der ASEAN jeweils ihre innerstaatlichen Ratifizierungsverfahren abschließen, um das baldige Inkrafttreten des Protokolls zu ermöglichen.

Professor Zhai Kun an der Peking-Universität, analysierte, die China-ASEAN-Freihandelszone habe seit ihrer Gründung stets den Trend der regionalen Zusammenarbeit in Ostasien angeführt. Diese fortschrittliche Entwicklung zeuge nicht nur vom tiefgreifenden Verständnis beider Seiten für die Grundsätze der wirtschaftlichen und handelspolitischen Zusammenarbeit, sondern treibe auch die Freihandelszone durch Innovationen im Bereich der digitalen und grünen Regulierung, die Umstrukturierung der Systeme zur gegenseitigen Anerkennung von Standards sowie die Verbesserung der Widerstandsfähigkeit der Lieferketten von einer quantitativen Akkumulation zu qualitativen Sprüngen voran. Vor dem Hintergrund der aktuellen Kräfte für eine Antiglobalisierung, die das multilaterale System untergrüben, böten diese Innovationen eine neue „asiatische Lösung“ zur Sicherung einer offenen Weltwirtschaft.

Für China und den ASEAN wird das Optimierte Protokoll 3.0 erhebliche institutionelle Dividenden freisetzen, Chinas Position als größter Handelspartner des ASEAN weiter festigen, eine tiefere industrielle Integration zwischen beiden Seiten vorantreiben und eine stabilere regionale Industriekette mit „interner Zirkulation“ schaffen. Für die Welt insgesamt setzt sie einen neuen Maßstab für die regionale Zusammenarbeit.

Man kann davon ausgehen, dass eine engere Gemeinschaft mit geteilter Zukunft zwischen China und dem ASEAN einen größeren Beitrag zur Förderung des Weltfriedens und der weltweiten Entwicklung leisten wird.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Protokoll 3.0,China,ASEAN,Freihandelszone