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Buddhistischer Berg in Ostchina wird Brücke für den Austausch zwischen China und Südkorea

CRI  |  
30.10.2025

Der Jiuhua-Berg, einer der vier großen buddhistischen Berge Chinas in der Stadt Chizhou in der ostchinesischen Provinz Anhui, nutzt eine 1.000 Jahre alte spirituelle Verbindung zu Südkorea, um heute die modernen Beziehungen zwischen den beiden Ländern durch einen Aufschwung im Tourismus und Kulturaustausch zu stärken.

Im Jahr 2023 wurde Chizhou Partnerstadt von Gyeongju, der Gastgeberstadt des 32. Treffens der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC). Seitdem haben die beiden Städte ihren Austausch im Tourismus und in der industriellen Zusammenarbeit vertieft.

Vor dem APEC-Gipfel besuchte eine Reporterin von China Global Television Network (CGTN) gemeinsam mit Kim Han-joon, einer Kollegin vom Maeil Broadcasting Network (MBN), den Jiuhua-Berg, um zu erkunden, wie die natürliche Landschaft die Verbindung zwischen den beiden Völkern weiter stärkt.

Der Jiuhua-Berg erstreckt sich über 120 Quadratkilometer, erhebt sich 1.300 Meter über dem Meeresspiegel und beherbergt 99 buddhistische Tempel und elf Sehenswürdigkeiten.

Ihn verbindet auch eine tiefgreifende historische und kulturelle Beziehung mit Südkorea. Legenden zufolge führt diese Verbindung auf die Tang-Dynastie (618-907) zurück, als der koreanische Mönch Kim Gyo-gak zu diesem Berg reiste und dort ein buddhistisches Kloster gründete.

Diese alte Verbindung hat bis heute Bestand. Ma Le, stellvertretender Direktor des Managementausschusses des Landschaftsgebiets des Jiuhua-Berges, erklärte, die tief verwurzelten Verbindungen des Berges zu Südkorea hätten in den vergangenen Jahren zu einem starken Anstieg der südkoreanischen Touristen beigetragen. „Wenn südkoreanische Touristen nach China kommen, fühlen sie sich wie zu Hause. Wenn sie zum Jiuhua-Berg kommen, ist es, als würden sie Verwandte besuchen.“

Kim Han-joon sagte, die Ansiedlung des koreanischen Mönchs am Jiuhua-Berg markiere den Ursprung der kulturellen Verbindung zwischen den beiden Ländern. „Wir können die Beschilderung entlang der Straße sehen. Man findet sie auch in Südkorea. Es ist Kultur und Geschichte. Während der Tang-Dynastie, vor über 1.000 Jahren, kam ein Mönch aus dem heutigen Südkorea hierher und nun folgen Touristen seinem Beispiel.“


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Quelle: CRI

Schlagworte: Buddhist,Berg,China,Südkorea