Chinesische Eisbrecher mit 4.000 Tonnen Versorgungsgütern in die Antarktis aufgebrochen

Zwei chinesische Eisbrecher sind mit fast 4.000 Tonnen Versorgungsgütern an Bord auf dem Weg in die Antarktis, um die Forschungsstationen auf dem eisigen Kontinent nachzufüllen.
Am 1. November stach das Team der 42. Antarktisexpedition Chinas von Shanghai aus in See. Die wissenschaftliche Mission soll fast sieben Monate dauern. Dabei wird das Team von den beiden Eisbrechern Xuelong und Xuelong 2 unterstützt.
Bisher haben die beiden Eisbrecher den Äquator überquert. Xuelong wird einen kurzen Halt in einem australischen Hafen einlegen, um 24 dorthin geflogene Forscher aufzunehmen. Anschließend fährt das Schiff weiter zur chinesischen Forschungsbasis Zhongshan-Station. Xuelong 2 ist unterdessen direkt auf dem Weg zur Zhongshan-Station.
Die voll beladene Xuelong soll die Zhongshan- und die Qinling-Station versorgen. Dies stellt die größte Frachtmenge dar, die das Schiff seit seiner Teilnahme an Chinas erster Antarktisexpedition im Jahr 1994 transportiert hat.
Der stellvertretende Expeditionsleiter der 42. Antarktisexpedition, Wang Tao, teilte mit: „Die Xuelong transportiert dieses Jahr etwa 3.000 Tonnen Versorgungsgüter mit einem Volumen von fast 6.800 Kubikmetern für Teams in der Zhongshan-Station, der Qinling-Station und den Grove Mountains. Die Gesamtmenge der Versorgungsgüter liegt nahe der maximalen Kapazitätsgrenze des Schiffes, was erheblichen Druck auf die Entladeoperationen ausübt. Das Expeditionsteam wird die Eisbedingungen und das Wetter in den Gewässern rund um die Zhongshan-Station genau beobachten und vor der Ankunft einen gezielten Entladeplan erstellen.“
Um die Sicherheit der Fracht während der Reise zu gewährleisten, hat das Expeditionsteam Personal für tägliche Inspektionen der Container und Öltanks abgestellt. Zudem hat die Besatzung Kühlmaßnahmen an Bord des Schiffs durchgeführt, um auf die hohen Temperaturen in Äquatornähe zu reagieren.
Die 42. Antarktisexpedition vereint ein vielfältiges Team von über 500 Mitgliedern aus mehr als 80 chinesischen Institutionen und lädt zudem Forscher aus über zehn Ländern und Regionen weltweit, darunter Thailand, Chile und Portugal, ein.












