Chinas erste Millionen-Tonnen-Stahlproduktionslinie mit nahezu null CO₂-Emissionen geht in Betrieb
Chinas erste Stahlproduktionslinie mit einer Jahreskapazität von einer Million Tonnen und nahezu null Kohlenstoffemissionen hat am Dienstag in der Stadt Zhanjiang in der südchinesischen Provinz Guangdong den Vollbetrieb aufgenommen. Dies stellt einen bedeutenden Durchbruch für Chinas Stahlindustrie bei der Förderung einer kohlenstoffarmen Entwicklung dar.
Die Produktionslinie nutzt ein fortschrittliches wasserstoffbasiertes Reduktionsverfahren in Kombination mit Elektroschmelztechnik. Dabei ersetzt Wasserstoff den traditionell eingesetzten Koks als Hauptenergieträger, wodurch die Kohlenstoffemissionen erheblich gesenkt werden.
Sie eröffnet der chinesischen Stahlindustrie einen neuen Weg, sich aus ihrer tiefen Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu lösen.
Das im zentralen wasserstoffbasierten Schachtofen erzeugte direkt reduzierte Eisen erreichte die angestrebte Metallisierungsrate. Gleichzeitig steigern hocheffiziente, umweltfreundliche Anlagen wie Elektroöfen die Energieeffizienz weiter.
Im Vergleich zu herkömmlichen Produktionsverfahren senkt die neue Produktionslinie die Kohlenstoffemissionen um 50 bis 80 Prozent.
Die wasserstoffbasierte Stahlherstellung revolutioniert den bislang energieintensiven und umweltbelastenden Schmelzprozess und macht die Stahlproduktion zunehmend kohlenstoffarm.
„Mit der Millionen-Tonnen-Stahlproduktionslinie mit nahezu null Kohlenstoffemissionen werden die jährlichen CO₂-Emissionen um mehr als 3,14 Millionen Tonnen reduziert. Dies entspricht der Wiederherstellung von rund 2.000 Quadratkilometern Wald. Sie dient als Vorbild für die kohlenstoffarme Transformation von Stahlunternehmen und leistet einen wichtigen Beitrag zur hochwertigen Entwicklung der Stahlindustrie“, sagte Wang Hongliang, Mitarbeiter der China Baowu Steel Group Corporation Limited.












