Wang Yi führt Telefongespräch mit südkoreanischem Außenminister
Der chinesische Außenminister Wang Yi hat am Mittwoch auf Wunsch der südkoreanischen Seite ein Telefongespräch mit seinem südkoreanischen Amtskollegen, Cho Hyun, geführt.
Wang, der zugleich Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas ist, erklärte, China messe dem bevorstehenden Besuch des südkoreanischen Präsidenten Lee Jae Myung in China große Bedeutung bei und heiße diesen willkommen.
Unter der strategischen Führung der Staatsoberhäupter beider Länder hätten sich die chinesisch-südkoreanischen Beziehungen aus einer Phase des Tiefpunkts herausbewegt und seien wieder auf den richtigen Entwicklungspfad zurückgekehrt. Derzeit zeigten sie einen stabilen und positiven Entwicklungstrend. Mit gemeinsamen Anstrengungen beider Seiten werde der anstehende Besuch von Lee neue Fortschritte in der strategischen kooperativen Partnerschaft zwischen China und Südkorea fördern.
Mit Verweis darauf, dass im Jahr 2025 der 80. Jahrestag des Sieges im Widerstandskrieg des chinesischen Volkes gegen die japanische Aggression begangen wurde, erklärte Wang, angesichts von Versuchen bestimmter politischer Kräfte in Japan, den historischen Verlauf zu verfälschen und die Verbrechen der Aggression und des Kolonialismus zu beschönigen, sei China überzeugt, dass die südkoreanische Seite eine verantwortungsvolle Haltung gegenüber der Geschichte und den Völkern einnehmen, eine korrekte Position vertreten sowie die internationale Gerechtigkeit wahren werde, einschließlich der konsequenten Einhaltung des Ein-China-Prinzips in der Taiwan-Frage, so Wang Yi.
Der südkoreanische Außenminister Cho Hyun erklärte seinerseits, Lee Jae Myung messe der Zusammenarbeit mit China große Bedeutung bei und setze sich entschlossen für die Weiterentwicklung der strategischen kooperativen Partnerschaft zwischen beiden Ländern ein.
Südkorea sei bereit, eng mit China zusammenzuarbeiten, um einen reibungslosen und erfolgreichen Besuch Lees in China zu gewährleisten. Das Bekenntnis Südkoreas zum Ein-China-Prinzip bleibe unverändert.












