Internationale Gemeinschaft fordert nach US-Maßnahmen in Venezuela Einhaltung des Völkerrechts
Nach den US-Militärmaßnahmen in Venezuela haben Spitzenpolitiker der internationalen Gemeinschaft am Samstag ihre tiefe Besorgnis geäußert und die Notwendigkeit betont, das Völkerrecht und die UN-Charta zu achten. Gleichzeitig riefen sie zu Deeskalation und Dialog auf.
Am Samstag erklärte der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Volker Türk, er sei über die Intervention der USA in Venezuela alarmiert und betonte die Notwendigkeit, das Völkerrecht zu wahren.
Auf der Social-Media-Plattform X erklärte Antonio Costa, der Präsident des Europäischen Rates, die Europäische Union (EU) verfolge die Lage in Venezuela „mit großer Sorge“ und dränge auf eine Deeskalation. Costa forderte eine Lösung, die das Völkerrecht und die in der Charta der Vereinten Nationen verankerten Grundsätze vollständig achte. Costa bekräftigte zudem die Unterstützung der EU für eine friedliche, demokratische und inklusive Lösung in Venezuela.
Auch die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas rief zur Zurückhaltung auf und betonte, dass die Grundsätze des Völkerrechts und der UN-Charta eingehalten werden müssten.
In einem Telefongespräch verurteilten die Außenminister Russlands und Weißrusslands die Aggression der USA gegen Venezuela scharf. Während des Gesprächs tauschten sich Sergei Lawrow und Maxim Ryzhenkov über die Lage in Venezuela aus. Sie betonten, dass Moskau und Minsk gemeinsam Handlungen verurteilen, die gegen internationale Rechtsnormen verstoßen.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen kündigte am Samstag an, dass er am Montag eine Dringlichkeitssitzung zur US-Operation gegen Venezuela abhalten wird.












