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Maduro am Montag zum ersten Mal in New York vor Gericht

CRI  |  
05.01.2026

Der von den USA festgenommene venezolanische Präsident Nikolas Maduro wird voraussichtlich am Montag „zum ersten Mal“ in New York vor Gericht gestellt.

Das US-Justizministerium veröffentlichte bereits am Samstag ein neues Anklageschreiben, demzufolge es sich um einen strafrechtlichen Fall des „Drogenschmuggels“ handelt, der von der US-Regierung 15 Jahre untersucht wurde und in dem Maduro seit sechs Jahren angeklagt ist.

Der US-Präsident Donald Trump forderte am Sonntagabend die amtierende venezolanische Präsidentin Delcy Rodriguez auf, den Vereinigten Staaten „vollen Zugang“ zu gewähren, insbesondere zu Venezuelas Ölressourcen. Trump sagte, dass er nicht direkt mit Rodriguez gesprochen habe, dies aber „zum richtigen Zeitpunkt“ tun werde. 

US-Außenminister Marco Rubio sagte am Sonntag, die USA würden kontinuierlich „verdächtige Drogenschmuggelboote“ bekämpfen und sanktionierte Schiffe festsetzen, um Druck auf die venezolanische Regierung auszuüben. Die USA kämpften „statt gegen Venezuela gegen Drogenschmuggelgruppen“.

Der venezolanische Verteidigungsminister Vladimir Padrino Lopez verurteilte am Sonntag in einer Rede die Entführung Maduros und dessen Frau sowie erklärte, die venezolanischen Streitkräfte seien bereits in allen Gebieten landesweit einsatzbereit.

Am gleichen Tag fand ein Sondergipfel der Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten über die Situation in Venezuela statt. Der venezolanische Außenminister Ivan Shier betonte dabei, die illegale Inhaftierung Maduros im Ausland stelle im Wesentlichen eine Verletzung der staatlichen Souveränität und des Willen des Volkes Venezuelas dar. Dies sei ein gefährlicher Präzedenzfall für die Stabilität des internationalen Systems.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Maduro,New York,Gericht