Gemeinsame Erklärung von sechs Ländern: US-Militäreinsatz gegen Venezuela ist „äußerst gefährlicher Präzedenzfall“
Der einseitige Militäreinsatz der USA gegen Venezuela stellt für den Frieden und die Sicherheit in der Region einen „äußerst gefährlichen Präzedenzfall“ dar. Dies geht aus einer gemeinsamen Erklärung von Kolumbien, Brasilien, Chile, Mexiko, Uruguay und Spanien über die Situation in Venezuela am Sonntag hervor.
Die sechs Länder seien stark besorgt über die Situation, lehnten die Handlungen der USA ab und riefen dazu auf, die Krise durch Dialog und Verhandlungen friedlich zu lösen, so die Erklärung weiter.
Der australische Radiosender ABC und die australische Zeitung „The Age“ verurteilten den US-Einsatz gegen Venezuela am gleichen Tag in Kommentaren, in denen es hieß, die Handlungsweise der USA könne das eigentlich schwache Gleichgewicht in Venezuela brechen sowie Rebellen, Verbrechengruppen und regionale instabile Faktoren unterstützen. Venezuela und seinen Nachbarländern könnten größere Risiken gebracht werden.
US-Präsident Donald Trump drohte der venezolanischen Interimspräsidentin Delcy Rodriguez am Sonntag, sie müsse „mit schweren Kosten“ rechnen, falls sie „nicht das Richtige“ täte. Zudem erklärte Trump, die USA führten kontinuierlich Interventionen nach außen durch und „brauchen Grönland absolut“.
US-amerikanischen Medienberichten vom gleichen Tag zufolge bedrohte Trump auch den kolumbischen Präsidenten Gustavo Petro. „Es klingt gut“, einen Einsatz gegen Kolumbien zu starten, wurde Trump in den Berichten zitiert.












