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Chinesischer Stör gedeiht wieder im Jangtse

CRI  |  
07.01.2026

China hat erhebliche Fortschritte beim Schutz des Chinesischen Störs erzielt, einer der am stärksten gefährdeten Arten der Welt, seitdem die Zentralregierung im Jahr 2016 eine große Initiative für den Jangtse-Wirtschaftsgürtel ins Leben rief – eine Region, die elf Provinzen und regierungsunmittelbare Städte entlang des Flusses umfasst.

Der Chinesische Stör ist ein anadromer Wanderfisch, der den größten Teil seines Lebens im Meer verbringt und zum Laichen in den 6.300 Kilometer langen Jangtse, den längsten Fluss Chinas, wandert. Er ist als „Panda des Wassers“ bekannt und gilt als eine emblematische Art des aquatischen Lebens im Jangtse.

China startete die Initiative für den Jangtse-Wirtschaftsgürtel vor zehn Jahren mit dem Ziel, die Region in einen dynamischen Wirtschaftsgürtel zu verwandeln, der sich durch eine schönere Umwelt, reibungslosere Verkehrsnetze, eine besser koordinierte Wirtschaft, einen stärker integrierten Markt und mehr wissenschaftliche Mechanismen auszeichnet.

Seitdem hat China die Bemühungen zum Schutz und Management des Chinesischen Störs intensiviert, indem es illegalen Fischfang verbot, Fortpflanzungsgebiete schuf, künstliche Vermehrungsprogramme durchführte und die Freisetzung von in Gefangenschaft gezüchteten Jungfischen verstärkte.

Im Juni 2020 setzte Shanghai, die führende Metropole des Jangtse-Wirtschaftsgürtels, offiziell ein Regelwerk zum Schutz des Chinesischen Störs in Kraft. Dabei handelte es sich um die ersten lokalen Vorschriften dieser Art landesweit, die einer bestimmten Art gewidmet sind.

In einem Meeresstützpunkt an der Mündung des Jangtse dokumentierten Forscher des Shanghai Aquatic Wildlife Conservation and Research Center Ende Dezember 2025 mehrere unter nationalem Schutz der höchsten und der zweiten Stufe stehende Arten, wie den Chinesischen Stör, den Jangtse-Schweinswal und die Chinesische Saugkopffischart.

Die Forscherin Wang Ting erklärt: „Im Jahr 2025 haben wir insgesamt 25 Chinesische Störe in den Gewässern der Jangtse-Mündung beobachtet, was im Vergleich zu den Vorjahren eine relativ hohe Zahl darstellt. Sie wurden alle in den Oberläufen des Jangtse freigelassen.“

Sie bezog sich auf die umfangreiche Freisetzung von in Gefangenschaft gezüchteten Chinesischen Stören in die Wildnis durch das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten Chinas, um die seltene Art zu schützen und die Biodiversität des Jangtse zu fördern.

Offiziellen Angaben zufolge wurden im Rahmen dieser wissenschaftlichen Wiederansiedlungsmaßnahmen im Jahr 2025 mehr als 970.000 Chinesische Störe in den Jangtse ausgesetzt.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Stör,Jangtse,Schutz