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USA drohen mit Fortsetzung von Embargo gegen „Schattenflotte“-Tanker

CRI  |  
08.01.2026

Die US-Regierung wird das Embargo gegen alle Schiffe der „Schattenflotte“ fortsetzen, denen die USA den illegalen Transport von Öl vorwerfen. Dies erklärte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Mittwoch, wenige Stunden nachdem die US-Küstenwache am Mittwochmorgen zwei mit Venezuela in Verbindung stehende Öltanker im Atlantik und in der Karibik beschlagnahmt hatte.

Das US-Südkommando beschrieb das zweite im Karibischen Meer beschlagnahmte Schiff, die „Sophia“, als ein „staatenloses, sanktioniertes Schiff der Schattenflotte“, das „illegale Aktivitäten durchgeführt“ habe.

Leavitt beschuldigte auch das unter russischer Flagge fahrende Schiff „Marinera“, früher bekannt als „Bella 1“, das am Mittwochmorgen als erstes von US-Streitkräften im Nordatlantik beschlagnahmt worden war, Teil einer „venezolanischen Schattenflotte“ zu sein, die sanktioniertes Öl transportiere.

Kurz nach der Beschlagnahmung der „Marinera“ durch die USA forderte das russische Außenministerium eine „schnelle Rückführung“ der Russen an Bord.

Bis Mittwoch haben die US-Streitkräfte vier mit Venezuela in Verbindung stehende Öltanker beschlagnahmt. US-Präsident Donald Trump hatte vergangenen Monat eine „vollständige und totale Blockade“ aller sanktionierten Tanker angeordnet, die Venezuela anliefen oder verließen.

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Quelle: CRI

Schlagworte: USA,Embargo,Tanker