Wang Yi legt Vorschläge zur weiteren Vertiefung der chinesisch-afrikanischen Freundschaft vor
Der chinesische Außenminister Wang Yi traf am Freitag in Daressalam mit dem tansanischen Minister für auswärtige Angelegenheiten und ostafrikanische Zusammenarbeit, Mahmoud Thabit Kombo, zusammen und sprach sich für eine weitere Stärkung der chinesisch-afrikanischen Freundschaft aus.

Wang betonte, dass China und Tansania eine langjährige und dauerhafte Freundschaft verbinde. Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping habe Tansania als eines der Ziele seiner ersten Afrikareise im Jahr 2013 ausgewählt, wo er die Grundsätze der Aufrichtigkeit, der konkreten Ergebnisse, der Freundschaft und des guten Willens in der China-Afrika-Politik vorstellte. Dies habe einen neuen Meilenstein in der Geschichte der chinesisch-afrikanischen Beziehungen markiert. Die Zusammenarbeit zwischen China und Afrika sei ein wichtiger Bestandteil der Süd-Süd-Zusammenarbeit, der durch eine starke innere Dynamik und vielversprechende Entwicklungsperspektiven gekennzeichnet sei.
Der chinesische Außenminister fasste die Freundschaft und das gegenseitige Vertrauen in drei wesentlichen Aspekten zusammen.
Erstens: Die gemeinsame Verteidigung der Gerechtigkeit. China und Afrika teilten eine Geschichte des Widerstands gegen Imperialismus und Kolonialismus, des Ringens um nationale Befreiung und des gemeinsamen Strebens nach Entwicklung und Wiederbelebung. China unterstütze Tansania bei der Wahrung seiner Souveränität, Sicherheit und Entwicklungsinteressen, unterstütze das tansanische Volk bei der Verfolgung eines Entwicklungsweges, der den nationalen Gegebenheiten entspricht, und lehne jede Einmischung von außen in die inneren Angelegenheiten Tansanias unter welchem Vorwand auch immer ab.
Zweitens: Das Erzielen gemeinsamer Fortschritte. Präsident Xi habe vorgeschlagen, dass China und Afrika gemeinsam daran arbeiten, eine Modernisierung mit sechs Merkmalen voranzubringen und eine Allwetter-Gemeinschaft mit geteilter Zukunft für die neue Ära aufzubauen, die der Süd-Süd-Zusammenarbeit eine klare Richtung weise.
Drittens: Das gemeinsame Eintreten für gegenseitigen Nutzen. Das gemeinsame Streben Chinas und Afrikas nach Modernisierung beruhe auf gegenseitigem Nutzen sowie auf einer für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit.
China sei bereit, seine Entwicklungsstrategien enger mit denen Afrikas abzustimmen, um eine effizientere und umfassendere Umsetzung der Ergebnisse des Beijinger Gipfeltreffens des Forums für chinesisch-afrikanische Zusammenarbeit in Afrika zu fördern. Zudem gelte es, die Zusammenarbeit in Schlüsselsektoren wie Landwirtschaft, Bergbau und Fertigung zu vertiefen. Gemeinsam wolle man den Weg zur Modernisierung beschreiten.













