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Interview mit irischem Premierminister Micheál Martin

CRI  |  
12.01.2026

Der irische Premierminister Micheál Martin erklärte während seines China-Besuchs, seine Reise ziele darauf ab, die bilateralen Beziehungen weiter zu vertiefen und die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Politik und Bildung auszubauen.

Während seines Besuchs vom 4. bis 8. Januar betonte Martin, dass seine Gespräche, darunter ein Treffen mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, sich auf die Stärkung der Beziehungen zwischen Irland und China sowie der Festigung der Beziehungen zwischen der EU und China konzentrierten, insbesondere im Hinblick auf Handelsfragen. Der irische Regierungschef, der den Titel Taoiseach trägt, erinnerte daran, dass seine erste Chinareise bereits auf das Jahr 2005 zurückgehe. Seither seien Handel und Austausch zwischen beiden Ländern exponentiell gewachsen.

„Ziel ist es, diese Partnerschaft zu festigen und strategisch vorausschauend zu überlegen, wie wir bei zahlreichen Themen synergetisch und partnerschaftlich zusammenarbeiten können. Es gibt also eine wirtschaftliche und eine politische Dimension. Ich weiß es zu schätzen, dass Präsident Xi mich am ersten Tag empfangen hat. Darüber hinaus habe ich mich mit einer Reihe von Akteuren getroffen: mit Vertretern irisch-ansässiger Unternehmen – sowohl chinesischer als auch irischer Firmen, die in China Geschäfte machen oder dort niedergelassen sind, sowie mit Bildungseinrichtungen und Hochschulen“, sagte Martin.

Xi Jinping traf sich am 5. Januar mit Martin. Zu Beginn des Treffens wies Xi darauf hin, dass Martin der erste Staatschef eines europäischen Landes sei, der China in diesem Jahr besucht habe, was zeige, dass beide Seiten den bilateralen Beziehungen große Bedeutung beimessen. „Das Treffen mit Präsident Xi war ein hochrangiges Treffen, bei dem es um die bilateralen Beziehungen ging, aber auch um die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und China sowie die Notwendigkeit, diese Beziehungen in einen breiteren Rahmen und auf eine solide Grundlage zu stellen, um zu versuchen, einige der Handelsprobleme zwischen Europa und China zu lösen. Als Mitgliedstaat der Europäischen Union sind wir der festen Überzeugung, dass beide Seiten intensiv daran arbeiten sollen, einen Arbeitsrahmen zu entwickeln, der insbesondere Handelsfragen regelt“, betonte der irische Premierminister.

Martin verwies zudem darauf, dass Chinesisch als reguläres Schulfach in das irische Sekundarschulsystem aufgenommen wurde. Dies zeuge von einer stetigen Vertiefung der kulturellen, sprachlichen und literarischen Beziehungen zwischen beiden Ländern.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Martin,China-Besuch,EU