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Beijinger Buchmesse 2026 hebt kulturelle und kreative Integration im Verlagswesen hervor

CRI  |  
12.01.2026

Ein bedeutendes Highlight der gerade abgeschlossenen Beijinger Buchmesse 2026 war die erweiterte branchenübergreifende Ausstellungszone für Kulturprodukte, bei der die Standfläche im Vergleich zur vorherigen Buchmesse um ein Drittel erweitert wurde. Damit wurde ein neuer Trend der Integration zwischen der Kultur- und Kreativbranche sowie dem Verlagssektor signalisiert.

Die „Südliche Song-Studie“, eine Buchhandlung in der Stadt Hangzhou in der ostchinesischen Provinz Zhejiang, präsentierte ein innovatives offenes Ausstellungsformat, das eine Reihe von Siegeln zeigte, die mit beweglichen Schriften aus der Song-Dynastie (960-1279) als Inspiration entworfen und hergestellt wurden. Darüber hinaus machten praktische kulturell-kreative Produkte, die geschickt Elemente aus Kleidungsmustern der Song-Dynastie in den Alltag integrieren, den ästhetischen Charme traditioneller Muster greifbar.

Zhao Qunwei, Manager von „Südliche Song-Studie“, sagte: „Im Laufe der Jahre haben wir viele Bücher über die Kultur der Song-Dynastie veröffentlicht, wie ‚Die Geschichte der beiden Song-Dynastien, verborgen in kulturellen Reliquien‘. Diese Serie entnimmt einige Muster aus der Kleidung der Song-Dynastie und erstellt sekundäre Designs. Wir haben Pfingstrosen und unsere Drachen- und Phönixmotive, die alles glückverheißende Symbole mit besonderen Bedeutungen sind. Wir hoffen, dass kulturell-kreative Produkte als kleiner Einstiegspunkt dienen, der wiederum das Lesen fördert.“

Zum ersten Mal brachte die Ausstellung „Chinas Geschichten gut erzählen“, die sich innerhalb der industrieübergreifenden Kulturproduktzone befand, über 100 Exponate von mehr als 50 Verlagen landesweit zusammen. Dazu gehörten Figuren und Postkarten aus dem chinesischen Klassiker „Die Räuber vom Liang-Schan-Moor“, faltbare Lampen mit Szenen aus dem Klassiker „Der Traum der roten Kammer“, Gemälde aus „Die zwölf Schönheiten von Jinling“ und Puppen der fliegenden Apsara aus Dunhuang. Diese Ausstellung schöpfte kreative Inspiration aus umfangreichen Verlagsressourcen und zeigte den Trend zu einer hochwertigen Entwicklung im zukünftigen Verlagswesen und in der kultur-kreativen Arbeit.

Jia Qiuya, stellvertretender Präsident der ForeignLanguages Press, sagte: „Die feine traditionelle chinesische Kultur besitzt einen kulturellen Charme, der Zeit und Raum überwindet, über China und fremde Länder hinweg. Daher ist die konzentrierte Präsentation kultureller und kreativer Produkte auf der Buchmesse heute ein Versuch oder vielmehr ein Ausgangspunkt. Wir werden einige dieser Ausstellungen auch ins Ausland zur Londoner Buchmesse im März mitnehmen, in der Hoffnung, dass wir durch kultur-kreative Produkte die Distanz zwischen unseren Publikationen und ausländischen Zielgruppen verringern und so Chinas Geschichten gut erzählen und unsere chinesische Kultur effektiv verbreiten können.“

Die Beijinger Buchmesse 2026 fand von Donnerstag bis Samstag mit über 400.000 ausgestellten Titeln statt. Die diesjährige Buchmesse bot mehr als zehn Themenbereiche sowie einen Ausstellungsbereich für verschiedene Kulturprodukte.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Beijinger Buchmesse,Verlagswesen,Kultur