Regierungsfreundliche Demonstrationen in Iran
Am Montag sind Zehntausende regierungsfreundliche Iraner auf die Straßen geströmt, um einem offiziellen Aufruf zur Solidarität mit dem Staat zu folgen.
Während die staatlichen Medien Bilder von riesigen Menschenmengen auf dem Enghelab-Platz in Teheran zeigten, erklärte Außenminister Seyyed Abbas Araghchi, die innenpolitische Lage sei nun „vollständig unter Kontrolle“.
Die regierungsfreundlichen Demonstrationen wurden von den staatlichen Rundfunkanstalten als „Volksaufstand gegen den amerikanisch-zionistischen Terrorismus“ bezeichnet.
US-Präsident Donald Trump sagte am Sonntag, seine Regierung erwäge „einige sehr harte Optionen“, darunter auch militärische Maßnahmen gegen den Iran. Das Weiße Haus betonte am Montag, Trump bevorzuge zwar die Diplomatie, sei aber notfalls auch bereit, Gewalt anzuwenden.
Unterdessen erklärte die Europäische Union am Montag, sie erwäge zusätzliche Sanktionen gegen den Iran.
Die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, kündigte ein Einreiseverbot für alle iranischen Diplomaten und Vertreter in die Räumlichkeiten des Parlaments an.
Donald Trump kündigte am Montag zudem an, dass jedes Land, das Geschäfte mit dem Iran tätige, einen Zollsatz von 25 Prozent auf alle Geschäfte mit den Vereinigten Staaten zahlen müsse.
Am gleichen Tag aktualisierte das US-Außenministerium eine Reisewarnung und forderte US-Bürger auf, angesichts der Unruhen im Nahen Osten den Iran unverzüglich zu verlassen.












