Merz hofft auf Lösung zur Grönland-Frage innerhalb der NATO
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz geht davon aus, dass die Vereinigten Staaten sich an den sicherheitspolitischen Maßnahmen der NATO auf Grönland beteiligen werden. Während seines Besuchs in Indien betonte er am Montag, man hoffe auf eine Lösung, die für alle beteiligten Seiten akzeptabel sei und im Rahmen der NATO gefunden werde.
Am selben Tag erklärte der EU-Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt, Andrius Kubilius, die Europäische Union könne auf Wunsch Dänemarks zur Sicherung Grönlands beitragen. Zugleich warnte er, eine einseitige militärische Übernahme des arktischen Territoriums durch die USA würde das Ende der NATO bedeuten.
Noch in dieser Woche sollen Vertreter Grönlands, Dänemarks und der USA zu Gesprächen über die Lage auf Grönland zusammenkommen. Grönland und Dänemark haben mehrfach bekräftigt, dass das Gebiet nicht zum Verkauf steht. US-Präsident Donald Trump hingegen hat weiterhin darauf bestanden, dass Washington Grönland „besitzen müsse“ und dabei den Einsatz von Gewalt nicht ausgeschlossen.












