Xinjiangs Bosten-See richtet packende Eissegelregatta zur Förderung des Wintertourismus aus

Ein mitreißendes Eissegelrennen hat am Samstag die zugefrorene Oberfläche des Bosten-Sees im Mongolischen Autonomen Bezirk Bayingolin im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang in eine Hochgeschwindigkeits-Rennstrecke verwandelt.
Zu der Veranstaltung sind mehr als 20 Spitzensportler aus acht Provinzen und Städten Chinas angereist, die in einem Wettkampf um Geschwindigkeit und Geschicklichkeit antreten. Mit ihren Segeln, die den starken Wind einfingen, schossen die Eisboote wie Pfeile von der Startlinie und zogen helle Spuren über die spiegelglatte Eisfläche. Die Teilnehmer manövrierten ihre Gefährte präzise und lieferten eine fesselnde Darbietung windgetriebenen Rennsports.
„Das charakteristische Merkmal des Eissegelns ist seine hohe Geschwindigkeit. Sobald das Boot vom Wind erfasst wird, gewinnt es erheblichen Schwung und Trägheit und bietet ein intensives, spannungsreiches Fahrerlebnis. Was die Eisbedingungen am Bosten-See betrifft, so machen seine außergewöhnliche Länge und Breite die gefrorene Oberfläche besonders geeignet für Wettkämpfe“, erklärte Ji Xueyou, ein Athlet aus der nordchinesischen Provinz Hebei.
Eissegeln, eine Wintersportart, die die Techniken des traditionellen Segelns mit dem besonderen Reiz einer gefrorenen Wettkampfstätte verbindet, bietet sowohl sportlichen Wettbewerb als auch einen visuell beeindruckenden Genuss. Der Bosten-See stellt dank seiner weitläufigen, ebenen Eisfläche und der stabilen Windverhältnisse eine ideale natürliche Arena für diesen Sport dar. Er ermöglicht es den Athleten, sich neuen Herausforderungen zu stellen und zugleich die eindrucksvolle Winterlandschaft der Region zu erleben.
Der Wettbewerb bildet einen Höhepunkt der Eis- und Schneesaison am Bosten-See, die darauf abzielt, die „kalten Ressourcen“ der Region in eine „heiße“ Attraktion zu verwandeln.













