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Entwicklungspfade

Innovationszentren steigern Wettbewerbsfähigkeit

german.china.org.cn  |  
14.01.2026

Die Einrichtung von drei internationalen Technologie- und Innovationszentren ist ein strategischer Schritt zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Chinas. Innovationen in Schlüsselbereichen wie künstliche Intelligenz (KI), Quantentechnologie und kommerzielle Raumfahrt erfordern erhebliche zeitliche und finanzielle Ressourcen sowie die Bereitschaft, hohe Risiken einzugehen.

Die Etablierung internationaler Innovationszentren in der Region Beijing-Tianjin-Hebei, im Jangtse-Delta und in der Greater Bay Area Guangdong-Hongkong-Macao ermöglicht es, Ressourcen zu bündeln und durch Zusammenarbeit technologische Durchbrüche zu erzielen. Die koordinierte Arbeit verschiedener Städte in Grundlagenforschung, Technologieentwicklung, Pilotversuchen und breiter Kommerzialisierung kann ein widerstandsfähiges und umfassendes Innovationsökosystem schaffen.

Die drei Zentren holen bei originären Innovationen im globalen Vergleich zügig auf, sehen sich aber weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert: Abhängigkeiten in Schlüsseltechnologien, Schwierigkeiten bei der Marktimplementierung von Forschungsergebnissen sowie ein Mangel an bahnbrechenden Theorien und zukunftsprägenden technologischen Errungenschaften.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, sollten die Zentren je nach ihren individuellen Gegebenheiten differenzierte Entwicklungspfade verfolgen:

Die Region Beijing-Tianjin-Hebei sollte nationale und strategische Ressourcen bündeln, das von staatlichen Laboratorien geführte Innovationssystem ausbauen, Beijings Forschungsressourcen mit Tianjin und Hebei teilen und zu einer Quelle originärer Innovationen werden.

Das Jangtse-Delta sollte branchenübergreifende Innovationsallianzen bilden und Grundlagenforschung, Pilotierung sowie industrielle Anwendungen stärker fördern.

Guangdong, Hongkong und Macao müssen ihre regulatorische Abstimmung vertiefen, um Innovationsprozesse zu erleichtern.

Notwendig sind weiterhin Reformen im Forschungsmanagement: einheitliche Bewertungsstandards für Fachkräfte, ein integrierter Technologiehandelsmarkt sowie der Abbau regionaler Barrieren bei der Nutzung von Forschungsinfrastruktur und bei Finanzierungsmöglichkeiten für geistiges Eigentum.

Lokale Regierungen sollten Industriefonds einrichten, führende Unternehmen bei der Bildung von Innovationskonsortien unterstützen und die F&E-Aktivitäten (Forschung und Entwicklung) von Kleinen und Mittelständischen Unternehmen (KMU) stärker fördern.

Die Innovationszentren müssen Unternehmen zu höheren F&E-Investitionen anregen, gemeinsame Plattformen von Hochschulen und Unternehmen für interdisziplinäre Spitzenforschung fördern und kooperative Durchbrüche bei Schlüsseltechnologien vorantreiben.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Innovation,Technologie,China