China verstärkt Unterstützung für Anbieter von Pflegedienstleistungen für ältere Menschen
Die chinesischen Zentralbehörden haben Maßnahmen zur verstärkten Unterstützung von Anbietern von Pflegedienstleistungen für ältere Menschen erlassen, wie aus am Dienstag veröffentlichten Richtlinien hervorgeht.
Das von acht Zentralministerien, darunter dem Ministerium für Zivilangelegenheiten, veröffentlichte Dokument zielt darauf ab, die Reform der Pflegedienstleistungen für ältere Menschen voranzutreiben, das Wohlbefinden der Senioren zu verbessern und das Wachstum der Silberwirtschaft zu fördern.
Diese politische Initiative erfolgt vor dem Hintergrund einer rasch alternden Gesellschaft in China. Daten zeigen, dass die Zahl der Menschen im Alter von 60 Jahren und älter bis Ende 2024 310 Millionen erreicht hatte. Bis 2035 wird prognostiziert, dass diese Bevölkerungsgruppe 400 Millionen übersteigen wird.
Die Richtlinien legen den Schwerpunkt auf den Ausbau gemeindenaher Pflegedienstleistungen, unter anderem durch die Einführung kettenbetriebener Pflegeanbieter. Zudem sollen Haushaltsdienstleistungsunternehmen ermutigt werden, maßgeschneiderte häusliche Pflegelösungen zu entwickeln, die den spezifischen Bedürfnissen der Senioren gerecht werden, da die Nachfrage weiter zunimmt.
Auf einer Pressekonferenz zur Erläuterung der Maßnahmen sagte Li Banghua, stellvertretender Direktor der Abteilung für Altenpflege im Ministerium für Zivilangelegenheiten, dass die Zivilverwaltungsabteilungen auf allen Regierungsebenen regelmäßig Informationen über die ältere Bevölkerung sowie über die Verteilung und Nutzung von Pflegeeinrichtungen veröffentlichen sollten. Außerdem müssten den Anbietern von Pflegedienstleistungen für ältere Menschen in ihren Verwaltungsregionen bequeme und effiziente Beratungs- und Unterstützungsdienste angeboten werden.
Es solle ein Mechanismus zur Förderung und Inkubation der Branche eingerichtet werden, um Anbieter von Pflegedienstleistungen für ältere Menschen zu ermutigen, den Status spezialisierter kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu beantragen und entsprechende Unterstützung zu erhalten, betonte er.
„Um Standortengpässe für Anbieter zu beheben, müssen wir sicherstellen, dass Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen über Land und geeignete Standorte verfügen. Wir müssen auch die finanzielle Unterstützung optimieren. In Regionen, die bestimmte Bedingungen erfüllen, sollten die lokalen Regierungen die Subventionspolitik für den Bau und Betrieb von Pflegebetten verbessern und einen dynamischen Überwachungsmechanismus mit einem eindeutigen ‚Ein Bett, ein Code‘-System einführen, um eine präzise Umsetzung der Subventionen und einen schnellen Zugang zu Mitteln zu gewährleisten und so den finanziellen Druck auf die Dienstleister zu verringern“, sagte er.












