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GAC-Sprecher: Volkswirtschaften Chinas und der EU sind hochgradig komplementär und eng verflochten

CRI  |  
15.01.2026

Die Volkswirtschaften Chinas und der Europäischen Union (EU) sind in hohem Maße komplementär und eng miteinander verflochten. Beide Seiten zählen jeweils zu den zweitgrößten Handelspartnern des anderen. Dies sagte Lü Daliang, Sprecher der chinesischen Generalverwaltung für Zoll (GAC), am Mittwoch in Beijing.

„Statistiken der GAC zeigten, dass Chinas Importe aus der EU und Exporte in die EU im Jahr 2025 5,93 Billionen Yuan erreichten. Dies entspricht einem Anstieg von sechs Prozent im Jahresvergleich. Der Wert macht 13 Prozent des gesamten chinesischen Import- und Exportwertes aus und trägt 0,8 Prozentpunkte zum Wachstum des chinesischen Außenhandels bei. Laut Daten der EU überschritt das gesamte Handelsvolumen zwischen der EU und China im Zeitraum der ersten zehn Monate des Jahres 2025 die Marke von 700 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht 14,5 Prozent des gesamten Import- und Exportwertes der EU und trägt mit mehr als 0,8 Prozentpunkten zum Wachstum des Außenhandels der EU bei“, sagte Lü auf einer vom Informationsbüro des chinesischen Staatsrats abgehaltenen Pressekonferenz.

Laut Lü sei die EU Chinas zweitgrößte Importquelle für Hightech-Produkte und drittgrößter Exportmarkt für solche Güter.

„Mehr als ein Viertel des gesamten Warenhandels zwischen China und der EU entfällt auf den Hightech-Produktsektor. Im Jahr 2025 stiegen Chinas Exporte von Hightech-Produkten in die EU um 7,5 Prozent, während die Importe von Hightech-Produkten aus der EU um 11,1 Prozent zunahmen.“

Lü erklärte, sowohl China als auch die EU hätten den Niedrigkohlenstoff-Übergang und die grüne Entwicklung aktiv gefördert. Grün sei dabei ein besonderes Merkmal ihrer Handelsbeziehungen.

„Im Jahr 2025 stiegen Chinas Exporte von Windkraftanlagen in die EU um 65,9 Prozent und die von elektrischen Geräten, darunter DC-Ladegeräte und Energiespeicherbatterien, um 25,4 Prozent. Gleichzeitig stiegen Chinas Importe von recycelbaren Produkten aus der EU um 18,9 Prozent. Da sich Chinas Transformation in Richtung grüner und Niedrigkohlenstoff-Wirtschaft weiterhin beschleunigt, besteht ein breites Potenzial für eine Zusammenarbeit der beiden Seiten im grünen Sektor“, sagte er.

China und die EU arbeiten auch im Handel mit Konsumgütern wie Gesundheitsprodukten, Personenkraftwagen, Kosmetikartikeln, Elektronik, Kleidung und Küchenwaren eng zusammen.

„Als konstruktive Kräfte, die den Multilateralismus unterstützen und sich aktiv für eine offene Zusammenarbeit einsetzen, sollten sowohl China als auch die EU gemeinsam an einem Strang ziehen. Sie sollten an Dialog und Kooperation festhalten, Unterschiede angemessen managen, den freien Handel schützen, Multilateralismus praktizieren und die gesunde und stabile Entwicklung der wirtschaftlichen und handelsbezogenen Beziehungen zwischen China und der EU fördern“, fügte er hinzu.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Volkswirtschaft,EU,Konsumgut