Weißes Haus: Trump behält sich alle Optionen im Umgang mit dem Iran vor
US-Präsident Donald Trump behält sich hinsichtlich einer Reaktion auf die Unruhen im Iran alle Optionen vor. Das erklärte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Donnerstag.
Ebenfalls am Donnerstag kündigte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen mehr als 20 Personen und Einrichtungen an, die angeblich in Verbindung mit dem Iran stehen.
Der iranische Außenminister Seyyed Abbas Araghchi führte am selben Tag Telefonate mit dem UN-Generalsekretär António Guterres sowie dem Generalsekretär der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, Nurlan Yermekbayev, um Einschätzungen zur regionalen und internationalen Lage auszutauschen.
Seit Ende Dezember kommt es in mehreren iranischen Städten zu Protesten. Die Behörden erklärten, sie seien bereit, wirtschaftliche Beschwerden aufzugreifen, warnten jedoch zugleich vor Gewalt, Vandalismus und Unruhen.
Die ursprünglich friedlichen Demonstrationen eskalierten schrittweise zu gewaltsamen Ausschreitungen, die zu Opfern sowie Schäden an öffentlichem Eigentum führten, darunter Moscheen, Regierungsgebäude und Banken. Die iranischen Behörden machten für die Unruhen äußere Einmischung durch die Vereinigten Staaten und Israel verantwortlich.












