EU beruft Krisengipfel wegen Trumps Drohungen gegenüber Grönland ein
Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten werden am Donnerstag zu einem Krisengipfel zusammentreten, um die jüngsten Drohungen der USA gegen Grönland zu beraten. Dies teilte der Sprecher der Europäischen Kommission, Olof Gill, am Montag mit.
Im Mittelpunkt des Treffens stehen mögliche Reaktions- und Vergeltungsmaßnahmen auf die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Strafzölle gegen Länder, die sich seinem Plan zum „Erwerb“ Grönlands widersetzen.
Gill erklärte, die EU stehe weiterhin „auf allen Ebenen“ mit der US-Regierung in Kontakt, um die neuen Zollandrohungen zu erörtern, und ergreife „alle erforderlichen Schritte“, um die wirtschaftlichen Interessen der Union zu schützen.
Die Priorität liege klar auf dem Dialog und nicht auf einer Eskalation mit den Vereinigten Staaten. „Sollten die angedrohten Zölle jedoch tatsächlich verhängt werden, verfügt die Europäische Union über die notwendigen Instrumente und ist bereit zu reagieren“, betonte Gill.













