China: USA sollten sogenannte „China-Bedrohung“ nicht länger als Vorwand für eigennützige Interessen nutzen
China hat erneut seinen Standpunkt zur Grönland-Frage bekräftigt und die Vereinigten Staaten aufgefordert, die sogenannte „China-Bedrohung“ nicht länger als Vorwand für die Durchsetzung eigener Interessen zu nutzen. Dies erklärte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, am Montag in Beijing.
Guo betonte, dass auf den Zielen und Grundsätzen der UN-Charta beruhende Völkerrecht bilde die Grundlage der bestehenden internationalen Ordnung und müsse konsequent gewahrt werden.
Guos Äußerungen erfolgten als Reaktion auf die jüngste Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, ab dem 1. Februar einen Zoll von 10 Prozent auf Waren aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Finnland zu erheben. Hintergrund sei der Streit um Grönland. Sollte keine Einigung über einen möglichen Erwerb des Gebiets durch die USA zustande kommen, soll der Zoll den Angaben zufolge ab Anfang Juni auf 25 Prozent erhöht werden.












