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CGTN-Umfrage: China entwickelt sich zu größter Gewissheit in einer unsicheren Welt

CRI  |  
20.01.2026

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Chinas hat im vergangenen Jahr 140,19 Billionen Yuan RMB (17,31 Billionen Euro) erreicht. Damit wird China in einer global zunehmend unsicheren Lage zu einem der stabilsten Faktoren der Weltwirtschaft.

Laut einer weltweiten Umfrage von CGTN sind 82,6 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Chinas Vision einer hochwertigen wirtschaftlichen Entwicklung maßgeblich den Trend der globalen Wirtschaft prägt.

Als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt überschritt das Volumen von Chinas Warenimporten und -exporten im vergangenen Jahr 45 Billionen Yuan RMB (etwa 5,6 Billionen Euro). Trotz wachsenden Protektionismus und Rückschlägen in der wirtschaftlichen Globalisierung verzeichnete der Außenhandel damit das neunte Wachstumsjahr in Folge. In der Umfrage gaben 86,6 Prozent der Befragten an, dass Chinas großer Binnenmarkt anderen Ländern zusätzliche Entwicklungschancen eröffne.

Das Weltwirtschaftsforum veröffentlichte kürzlich den Global Risks Report 2026, der eine weitere Verschärfung geopolitischer und wirtschaftlicher Risiken hervorhebt. In der Umfrage sahen 89,3 Prozent der Teilnehmenden „geoökonomische Konfrontationen“ und „bewaffnete Konflikte zwischen Staaten“ als die derzeit größten Unsicherheiten für die Weltwirtschaft.

Zudem vertraten 85,2 Prozent der Befragten die Ansicht, dass unterschiedliche Formen des Unilateralismus und protektionistischer Maßnahmen weder geeignet seien, strukturelle Probleme der Weltwirtschaft zu lösen, noch die Grundlage für eine globale wirtschaftliche Erholung stärken könnten. Gleichzeitig kritisierten 93,2 Prozent die Vereinigten Staaten dafür, Zölle häufig als politisches Druckmittel einzusetzen.

Für seine Jahrestagung 2026 hat das Weltwirtschaftsforum das Thema „Der Geist des Dialogs“ gewählt und ruft die Länder dazu auf, den strukturellen Herausforderungen der Weltwirtschaft durch verstärkten Austausch zu begegnen. In der Umfrage erklärten 83,4 Prozent der Befragten, Staaten sollten angesichts globaler Herausforderungen wie Handelsprotektionismus und Deglobalisierung Differenzen durch Dialog und Kooperation lösen. Zudem waren 84,1 Prozent der Meinung, dass der „globale Süden“ eine zunehmend wichtige Rolle bei der Stärkung des multilateralen Handelssystems und der Förderung einer inklusiveren und gerechteren wirtschaftlichen Globalisierung spiele.

Die Umfrage wurde auf den englisch-, spanisch-, französisch-, arabisch- und russischsprachigen Plattformen von CGTN veröffentlicht. Innerhalb von 24 Stunden beteiligten sich 10.044 Internetnutzer und gaben ihre Einschätzungen ab.

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Quelle: CRI

Schlagworte: CGTN,Umfrage,China