China treibt Errichtung von Null-CO2-Fabriken voran
China hat sich verpflichtet, die Entwicklung von Null-CO2-Fabriken voranzutreiben, um das Potenzial für Energieeinsparungen und Kohlendioxidreduktion in den Sektoren der Industrie und Informationstechnologie weiter auszuschöpfen und die Emissionssenkung, Effizienzsteigerung sowie den grünen, kohlenstoffarmen Wandel in Schlüsselindustrien voranzutreiben.
Gemäß einer Richtlinie, die von fünf Regierungsabteilungen einschließlich des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) herausgegeben wurde, wird China ab 2026 mit der Auswahl einer Gruppe von Null-CO2-Fabriken beginnen, um Maßstäbe für eine breitere Nachahmung zu setzen.
Die Entwicklung von Null-CO2-Fabriken bezieht sich auf einen Prozess, bei dem Fabriken kontinuierlich die Kohlendioxidemissionen innerhalb ihres Betriebsgeländes reduzieren und schrittweise durch emissionsmindernde Maßnahmen wie technologische Innovationen, strukturelle Anpassungen und Managementoptimierung nahezu Null-Emissionen erreichen.
Die Anleitung industrieller Unternehmen, Pilotprojekte für Null-CO2-Fabriken durchzuführen, ist entscheidend für die Förderung neuer, hochwertiger Produktivkräfte, die an lokale Gegebenheiten angepasst sind. Dieser Ansatz wird eine hochwertige wirtschaftliche Entwicklung besser mit einem hohen Umweltschutzniveau in Einklang bringen und somit Chinas Ziele unterstützen, den Zenit der CO2-Emissionen vor 2030 und die Kohlenstoffneutralität vor 2060 zu erreichen.
Die Richtlinie skizzierte einen phasenweisen, abgestuften Ansatz. Bis 2027 wird China eine Reihe von Null-CO2-Fabriken in Sektoren wie Automobil, Lithiumbatterien, Photovoltaik, Elektronik und Elektrogeräte, Leichtindustrie, Maschinenbau und Rechenzentren fördern und aufbauen.
Bis 2030 wird die Initiative schrittweise auf Branchen wie Stahl, Nichteisenmetalle, Petrochemie, Baumaterialien und Textilien ausgeweitet, um neue Wege zur Dekarbonisierung traditioneller energieintensiver Sektoren zu erkunden, so die Richtlinie.
Die Richtlinie erläuterte auch wichtige Umsetzungswege, darunter die Einrichtung eines CO2-Emissionsbilanzierungssystems zur Identifizierung und Quantifizierung von Emissionen und Entnahmen, die Ermutigung berechtigter Fabriken zum Aufbau industrieller grüner Mikronetze und die Förderung der Anwendung neuartiger Informationstechnologien.
Ein MIIT-Beamter sagte, das Ministerium werde die Koordination und politische Unterstützung verstärken, die Standards und branchenspezifische Leitlinien für Null-CO2-Fabriken vorantreiben, marktbasierte Mechanismen für den grünen, kohlenstoffarmen Wandel schrittweise verbessern und die Anwendung der Null-CO2-Fabrik-Entwicklung in Bereichen wie grüner Konsum, grüner Handel und grüne Finanzen fördern.













