Von der Leyen fordert Respekt für die Souveränität Grönlands und Dänemarks
Die Souveränität Grönlands und des Königreichs Dänemark müsse „eindeutig“ respektiert werden. Dies erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag in einem Beitrag auf der Plattform X im Anschluss an ein Treffen mit einer parteiübergreifenden Delegation des US-Kongresses am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Sie betonte, die Frage sei für die transatlantischen Beziehungen von „äußerster Bedeutung“, zumal die angedrohten US-Zölle die Lage zusätzlich belasteten.
Bereits zuvor hatten von der Leyen und der Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa, bekräftigt, die EU stehe in vollständiger Solidarität mit Dänemark und Grönland. Zölle würden die transatlantischen Beziehungen untergraben und eine „gefährliche Abwärtsspirale“ auslösen, warnten beide.
Das Nordamerikanische Luft- und Weltraumverteidigungskommando (NORAD) teilte am Montag mit, seine Flugzeuge würden in Kürze auf der Pituffik-Raumfahrtbasis in Grönland eintreffen, um eine Reihe „lang geplanter NORAD-Aktivitäten“ zu unterstützen. Die Maschinen sollen sich weiteren Einheiten anschließen, die bereits von Stützpunkten in den kontinentalen USA und in Kanada operieren, schrieb NORAD auf X.
Die Maßnahmen erfolgten im Rahmen der „dauerhaften Verteidigungskooperation“ zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada sowie dem Königreich Dänemark. Alle Einsätze würden in Abstimmung mit Dänemark durchgeführt, hieß es weiter. Zudem seien sämtliche unterstützenden Kräfte mit den erforderlichen diplomatischen Genehmigungen ausgestattet. Auch die Regierung Grönlands sei über die geplanten Aktivitäten informiert worden.












