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IWF hebt Wachstumsprognose für Chinas Wirtschaft an

CRI  |  
21.01.2026

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in seinem aktuellen Weltwirtschaftsausblick vom Montag die Prognose für das Wirtschaftswachstum Chinas für 2025 und 2026 auf 5,0 bzw. 4,5 Prozent angehoben.

Laut dem Bericht spiegelt diese Aufwärtsrevision eine stärkere Wirtschaftstätigkeit wider, die durch Konjunkturmaßnahmen sowie zusätzliche Investitionsfinanzierungen von Politikbanken gestützt wird. Diese Maßnahmen haben dazu beigetragen, die Binnennachfrage aufrechtzuerhalten und das Vertrauen angesichts externer Belastungen zu stärken.

Der IWF schätzt, dass die Weltwirtschaft trotz Handelsstörungen und geopolitischer Unsicherheiten voraussichtlich relativ widerstandsfähig bleiben wird.

Der IWF prognostiziert ein globales Wachstum von etwa 3,3 Prozent für das Jahr 2026. Dies entspricht einer Anhebung um 0,2 Prozentpunkte gegenüber der Prognose vom Oktober. Zu dieser Revision tragen die besseren Leistungen großer Volkswirtschaften wie der USA und Chinas bei.

Laut Bericht ist die verbesserte Aussicht für China teilweise auf eine bessere Exportleistung sowie auf unterstützende fiskal- und kreditpolitische Maßnahmen zurückzuführen.

Zudem haben Chinas politische Entscheidungsträger auf die Empfehlungen des IWF reagiert, indem sie die makroökonomische Unterstützung verstärkt haben. Dazu zählen gezielte fiskalische Maßnahmen, fortgesetzte geldpolitische Anpassungen sowie Bemühungen, private Investitionen und den Konsum anzukurbeln.

Diese Maßnahmen stehen im Einklang mit der Betonung des IWF, externe Resilienz mit nachhaltigem binnenwirtschaftlichem Wachstum in Einklang zu bringen.

In den letzten Monaten hat China seine politischen Maßnahmen verstärkt, die eng mit den Empfehlungen des IWF übereinstimmen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Stabilisierung des Wachstums bei gleichzeitiger Bewältigung längerfristiger Risiken.

Im Mittelpunkt dieses Ansatzes standen Maßnahmen zur Steigerung der Binnennachfrage, zur Unterstützung von Infrastruktur und qualitativ hochwertigen Investitionen sowie zur Aufrechterhaltung günstiger makroökonomischer Rahmenbedingungen.

Gleichzeitig bekräftigten chinesische Entscheidungsträger ihr Engagement für strukturelle Reformen und Finanzstabilität.

Obwohl der IWF seine Prognose positiv revidiert hat, hat er anhaltende Risiken hervorgehoben. Demnach könnten Handelskonflikte, politische Unsicherheiten und potenzielle finanzielle Schwachstellen die mittelfristigen Wirtschaftsaussichten belasten.

Kürzlich haben mehrere bedeutende globale Institutionen positive Wachstumsprognosen für die chinesische Wirtschaft im Jahr 2026 veröffentlicht. Sie heben eine robuste politische Unterstützung und eine zugrundeliegende wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit hervor.

Die Weltbank hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum Chinas im Jahr 2026 auf 4,4 Prozent angehoben. Sie stellt fest, dass „jüngste fiskalische Maßnahmen zusammen mit einigen Stabilisierungen in der globalen Handelspolitik voraussichtlich Investitionen und Exporte unterstützen werden“.

Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) prognostiziert für China ein Wachstum von 4,3 Prozent im Jahr 2026. Sie begründet dies mit dem „stärkeren als erwarteten Wachstum in den ersten drei Quartalen 2025“ und der „neuen politischen Unterstützung“.

Goldman Sachs hat seine Schätzung für das BIP-Wachstum Chinas im Jahr 2026 auf 4,8 Prozent nach oben korrigiert. Als Gründe werden die „überraschende Stärke der Exporte“ sowie das „Engagement für eine fortschrittlichere Fertigung in einem neuen Fünfjahresplan-Schub“ genannt.

Standard Chartered hat seine Prognose für das BIP-Wachstum Chinas im Jahr 2026 auf 4,6 Prozent festgelegt. Als Gründe nennt die Bank „technologiegetriebene Investitionen und Produktivitätsgewinne“ sowie einen „zunehmenden politischen Fokus auf die Steigerung des Inlandskonsums“.

Die Schweizer Großbank UBS prognostiziert eine Wachstumsrate von 4,5 Prozent für das chinesische BIP im Jahr 2026. Demnach werden die gesamten inländischen Aktivitäten voraussichtlich weitgehend widerstandsfähig bleiben, während sich die Infrastruktur- und Fertigungsinvestitionen moderat erholen und Innovation sowie die „neue Wirtschaft“ weiterentwickeln werden.

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Quelle: CRI

Schlagworte: IWF,Wirtschaftswachstum,China,Widerstandsfähigkeit