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Agrartechnologie-Riese Syngenta setzt auf KI zur Überwindung der digitalen Kluft in der Landwirtschaft

CRI  |  
22.01.2026

Die Syngenta Group nutzt künstliche Intelligenz (KI) und moderne Agrartechnologien, um Landwirte bei der Bewältigung von Unsicherheiten zu unterstützen und die digitale Kluft in der Landwirtschaft zu überbrücken. Dies erklärte Feroz Sheikh, Leiter für Informations- und digitale Technologien des Unternehmens.

Im Gespräch mit China Global Television Network (CGTN) erläuterte Sheikh, dass die Volatilität in der Landwirtschaft unter anderem durch Wetterextreme, geopolitische Spannungen und schwankende Rohstoffpreise verursacht werde und Landwirte vor erhebliche Herausforderungen stelle. Syngenta begegne diesen Unsicherheiten durch die Entwicklung prädiktiver Algorithmen, mit denen Landwirte Preis- und Wetterentwicklungen besser vorhersehen und fundiertere Entscheidungen treffen könnten.

„Ein weiterer entscheidender Faktor ist der Zugang zu Technologie. Gerade für Kleinbauern, insbesondere in Ländern wie China oder anderen asiatischen Staaten, ist es wichtig, tatsächlich Zugang zu diesen Technologien zu erhalten. Man kann hier von einer digitalen Kluft sprechen. Und genau an diesem Punkt sind wir überzeugt, dass Daten und KI dazu beitragen können, diese Kluft zu überbrücken“, sagte Sheikh.

Sheikh verglich den Fortschritt in der Landwirtschaft mit einem Puzzle. Zwar seien in den vergangenen Jahrzehnten erhebliche Fortschritte in den Bereichen Chemie, Genetik und Landmaschinen erzielt worden, doch Daten und KI stellten das letzte entscheidende Puzzleteil dar, das präzise landwirtschaftliche Entscheidungen ermögliche.

„Wenn man es als Puzzle betrachtet, haben wir in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte bei neuer Chemie, neuer Genetik und bei Maschinen auf dem Hof gesehen. Das letzte Puzzleteil sind Daten und KI. Mithilfe von Daten können wir Landwirten helfen, bessere Entscheidungen zu treffen, etwa bei der präzisen Anwendung von Produkten und Maschinen. Dieses letzte Puzzleteil ist meiner Ansicht nach der Schlüssel. Wenn es um Agrartechnologie geht, geht es darum, dieses letzte Teil einzusetzen“, erklärte er.

Als hundertprozentige Tochtergesellschaft des chinesischen Staatskonzerns ChemChina deckt das in der Schweiz ansässige Agrartechnologieunternehmen die Bereiche Saatgut, Pflanzenschutz, Pflanzenernährung und digitale Landwirtschaft ab. Ziel ist es, die landwirtschaftliche Produktivität zu steigern und zugleich nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken voranzutreiben.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Agrartechnologie,KI,Landwirtschaft