Chinas hochwertige Entwicklung und Innovation eröffnen Chancen für die Welt

Chinas riesiger Markt bleibt ein wichtiger Motor des globalen Wachstums, während das Land konsequent auf hochwertige Entwicklung und Innovation setzt. Darauf verwiesen Teilnehmer der Jahrestagung 2026 des Weltwirtschaftsforums (WEF).
Die fünftägige Veranstaltung, die am Freitag in der Schweizer Alpenstadt Davos zu Ende geht, brachte rund 3.000 Führungskräfte und Experten aus aller Welt zusammen. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die dringendsten globalen Herausforderungen, darunter die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit, die Erschließung neuer Wachstumsquellen sowie die großflächige Umsetzung von Innovationen.
Die Weltwirtschaft ist in jüngster Zeit durch mehrere Erschütterungen belastet worden. Dazu zählen insbesondere die Auswirkungen von durch die USA verhängten Zöllen sowie eine Reihe geopolitischer Krisenherde, die den globalen Märkten zusätzlichen Druck auferlegen. Vor diesem Hintergrund gilt China als verlässlicher Befürworter des Multilateralismus und des freien Handels.
In einem Interview mit dem China Global Television Network (CGTN) am Rande des Davos-Forums hob Børge Brende, Präsident des Weltwirtschaftsforums, die bemerkenswerte wirtschaftliche Transformation Chinas seit Beginn der Reform- und Öffnungspolitik sowie den wachsenden globalen Einfluss des Landes hervor.
„Wenn man sich die Öffnung der chinesischen Wirtschaft seit 1979 ansieht, wird deutlich, dass China Ende der 1970er Jahre lediglich etwa zwei Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts ausmachte. Heute liegt dieser Anteil bei rund 20 Prozent“, sagte Brende. China sei mittlerweile die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nach den USA und in nahezu allen Bereichen von globaler Bedeutung.“
Zugleich erinnerte Brende an die Rede des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping auf dem Weltwirtschaftsforum 2017 in Davos. Diese habe die Bedeutung des Multilateralismus unterstrichen und sei ein weiteres Zeichen für Chinas Engagement bei der Förderung der globalen Zusammenarbeit gewesen.
Auch Eugene Willemsen, CEO der Afrika-, Nahost- und Südasien-Sparte des Lebensmittel- und Getränkeherstellers PepsiCo, teilte seine Einschätzungen aus fast zwei Jahrzehnten persönlicher Erfahrung in China. Er hob insbesondere das enorme Potenzial des chinesischen Innovationsökosystems hervor.
„Ich bewundere sehr, was sich in den vergangenen Jahrzehnten in China entwickelt hat. Ich lebe seit fast 20 Jahren hier, und es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie sich das Land verändert hat, insbesondere im Bereich der Innovation“, sagte Willemsen. Sonderwirtschaftszonen wie Shenzhen zeigten eindrucksvoll, wie dynamisch sich China weiterentwickle.
„China nimmt jetzt in vielen Bereichen, wie beispielsweise in der Technologie und in erneuerbaren Energien, eine weltweit führende Rolle ein. Das ist absolut bemerkenswert. Eine solche Innovationsgeschwindigkeit sehe ich in vielen anderen Märkten weltweit nicht. Das hält uns auf Trab. Natürlich bemühen wir uns, durch innovative Arbeit und ein besseres Verständnis der Kunden leckere Getränke und Lebensmittel für die chinesischen Verbraucherinnen und Verbraucher hervorzubringen“, sagte Willemsen weiter.













