Warum ist „Dialog mit China“ zum globalen Konsens geworden?
In den vergangenen Tagen haben weltweit intensive Dialoge mit China stattgefunden. Vor zehn Tagen hat der kanadische Premierminister Mark Carney China einen offiziellen Besuch abgestattet. Kurz darauf wurde bei der Jahrestagung 2026 des Weltwirtschaftsforums in Davos in der Schweiz intensiv über „Chancen in China“ diskutiert. Der seit Sonntag laufende Besuch des finnischen Premierministers Petteri Orpo in China – an der Spitze einer Delegation führender Unternehmensvertreter – unterstreicht den festen Willen beider Länder, ihre bilateralen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zu vertiefen.
Beim jüngsten Weltwirtschaftsforum in Davos prägten chinesische Themen und das Image Chinas die Debatten. Bezeichnungen wie „Stabilisator der Weltwirtschaft“, „reife Volkswirtschaft“ oder „rational und zuverlässig“ wurden vielfach zur Charakterisierung Chinas verwendet.
Die auf dem Forum von China hervorgehobenen vier Grundsätze – feste Unterstützung für freien Handel, entschlossene Verteidigung des Multilateralismus, Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen sowie gegenseitiger Respekt und gleichberechtigte Konsultationen – haben der turbulenten Weltlage wertvolle Stabilität verliehen. China hat in Davos erneut bekräftigt, qualitativ hochwertiges Wachstum voranzutreiben, die Öffnung auf hohem Niveau zu vertiefen und eine inklusive Wirtschaftsglobalisierung zu fördern.
Gleichzeitig hat Chinas stabile Wirtschaftsentwicklung der sich nur langsam erholenden Weltwirtschaft Vertrauen und Impulse gegeben. Im Jahr 2025 überschritt Chinas BIP erstmals die 140 Billionen Yuan RMB (17,95 Billionen Euro) Marke und wuchs im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. Damit bleibt China der größte Wachstumsmotor der Weltwirtschaft.
Was noch bedeutsamer ist: China öffnet seine Türen weiter und teilt die Früchte seiner hochwertigen Entwicklung mit der Welt. Das Jahr 2026 markiert den Beginn des 15. Fünfjahresplans und wird der Welt eine umfassende „Chancenliste“ präsentieren. Mit dem kontinuierlichen Wachstum der einkommensstarken Mittelschicht und der zunehmenden Ausweitung der Importe wird der chinesische Markt ein noch größeres Potenzial an „Konsumkraft“ entfalten.
Die Fakten zeigen deutlich: Je herausfordernder die globalen Umstände sind, desto entscheidender soll man an Dialog und Zusammenarbeit festhalten. In jüngster Zeit haben internationale Institutionen wie der Internationale Währungsfonds ihre Wachstumsprognose für die chinesische Wirtschaft im Jahr 2026 nach oben angepasst. Es ist zu erwarten, dass China im kommenden Jahr weiterhin wertvolle Impulse für die Weltwirtschaft liefern und als verlässlicher, stabiler und offener Partner agieren wird.












